Mehr Ruhe für die Anwohner

Die Anwohner können aufatmen: Der Lärmschutzwall an der östlichen Germeringer und Münchner Straße in Planegg wird verlängert. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses gaben jüngst den Plänen aus dem Ingenieurbüro Steinbacher-Consult grünes Licht. Die Kosten liegen bei rund 315.000 Euro.

Zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Anwohner entlang der Germeringer Straße haben die Lärmschutzwände erheblich beigetragen. Für diese Maßnahmen wurden bislang knapp zwei Millionen Euro investiert. Mit dem nun gefassten Beschluss, werden noch einige Lücken von insgesamt 235 Meter Länge geschlossen. Konkret geht es um die Bereiche an der Einmündung der Münchner Straße bis zum Friedhofsparkplatz, der Thomas-Diewald-Straße im Norden sowie der Thomas-Diewald-Straße im Süden. Teilflächen der insgesamt 578 Quadratmeter Schallschutz würden laut Gutachter Wolfgang Miller transparent gestaltet, im Zuge der Verlängerung sollen ebenso einige, von Anwohnern kritisierte Durchlässe geschlossen werden. Problematisch gestalten sich die Arbeiten an der Münchner Straße. Dort befinden sich eine Hochdruckwasserleitung sowie eine Schmutzwassersammelleitung, beide können aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlegt werden. Wie Ingenieur Miller in der Sitzung erläuterte, werde man vielmehr Verlauf und Beschaffenheit der Lärmschutzwand im Bereich der Leitungen anpassen. Dazu müsse der Sickerwasserschacht an der Münchner Straße 38 verlegt, ein Parkplatz an dieser Stelle müsse aus Platzgründen ganz gestrichen werden. Auch die Straßenbeleuchtung werde man versetzten müssen. Diese Veränderungen werden freilich nochmals schalltechnisch vom Büro Müller BBM überprüft. „Es wird höchste Zeit“, sagte Bürgermeisterin Annemarie Detsch zu dem Lückenschluss. Und Fritz Haugg (FDP) erinnerte daran, dass er schon von Beginn an einen durchgängigen Lärmschutzwall gefordert hatte. „Das könnten wir schon längst haben und wir hätten uns viel Zeit und Geld gespart.“ Noch einmal 315.000 Euro müssen im Haushalt 2009 für diese Maßnahme eingeplant werden. Als „glatte Fehlplanung“ bezeichnete Haugg den Umstand, dass der Radweg an der Thomas-Diewald-Straße plötzlich im Nirwana endet. „Das ist gefährlich und schlicht eine Fehlplanung.“ Gegen zwei Stimmen schloss die Mehrheit der Ausschussmitglieder der Entwurfsplanung von Wolfgang Miller an.

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