Fußball: Vereine auf der Region sehen vor allem die Aufstiegsoption beim Zusatzwettbewerb als Anreiz

Meist positive Stimmen zum „Ligapokal“ für alle

Der Ligapokal begeistert nicht alle, aber dann doch die meisten. Auf dem Platz dürfte es also spannend werden.
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Der Ligapokal begeistert nicht alle, aber dann doch die meisten. Auf dem Platz dürfte es also spannend werden.

Landkreis – Nicht nur in der Bayern-, Landes- und Bezirksliga wird die freie Zeit im Spielplan mit dem Ligapokal gefüllt. Auch von der Kreisliga bis zur C-Klasse werden die Vereine diesen vom Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) ins Leben gerufenen Zusatzbewerb bestreiten. Von den betroffenen Clubs in der Region wird dabei zum großen Teil Zustimmung signalisiert.

„Das ist eine gute Lösung und ein zusätzlicher Anreiz. Wir freuen uns besonders auf Duelle gegen Gegner aus der Nachbarschaft“, sagt Martin Steigenberger, der Fußballchef des A-Klassisten SF Breitbrunn. „Es ist ein Zusatzjoker, falls wir den Aufstieg über die Liga nicht schaffen“, sieht auch Robert Frank, Abteilungsleiter des TV Stockdorf (A-Klasse) den Bewerb positiv. Das gilt auch für Martin Jakob, dem Spartenchef des SC Weßling (Kreisklasse). „Wir haben schon im Toto-Pokal bewiesen, dass wir eine Pokalmannschaft haben“. Die zusätzliche Aufstiegschance reizen Thomas Ludwig, den sportlichen Leiter des TSV Perchting-Hadorf. „Chancenlos wären wir dabei sicher nicht“. Voll angreifen im Ligapokal will auch der SV Inning. „Und fürunsere Mannschaft ist er zusätzliche Motivation, sollte es in der Liga um nichts mehr gehen“, urteilt Michael Möhwald, der Abteilungsleiter des TSV Pentenried. Weniger Begeisterung zeigt der Kreisklassist Gautinger SC. „Wir haben andere Probleme, mit denen wir uns beschäftigen müssen“, sagt Coach Uwe Lehner, den Personalsorgen plagen. Auch Thomas Dötsch, der Trainer des TSV Oberalting, ist zurückhaltend. „Der Ligapokal ist ein Lückenfüller, den eigentlich kein Mensch braucht. Unser Fokus liegt klar auf dem Klassenerhalt in der Kreisliga“, sagt Dötsch. Notgedrungen teilnehmen wird auch der SV Planegg-Krailling. „Weil wir sind zu wenig Spiele hätten“, meint SVP-Spartenchef Ayhan Kurt.

hal

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