Ergebnisse der IHK-Wahl

Mitglieder des neuen IHK-Regionalausschusses Starnberg stehen fest

Martin Eickelschulte
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Martin Eickelschulte aus Starnberg würde das Ruder wieder übernehmen.

Landkreis - Die IHK für München und Oberbayern hat die Wahl ihres höchsten Gremiums, der IHK-Vollversammlung, sowie von 20 IHK-Regionalausschüssen abgeschlossen. Auch die Besetzung des Starnberger Regionalausschusses steht fest.

Im Landkreis Starnberg waren mehr als 15.000 Unternehmen aufgerufen, 17 Sitze im IHK-Regionalausschuss an 29 Kandidaten zu vergeben. Unter den Gewählten sind sechs Unternehmerinnen. Damit beträgt der Anteil der Unternehmerinnen 35 Prozent. Zehn Kandidaten ziehen erstmals in den neu gewählten Ausschuss ein. Sieben bisherige Mitglieder, die erneut kandidiert hatten, wurden wiedergewählt, unter ihnen auch der amtierende Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses, Martin Eickelschulte.

Um die Wirtschaftsstruktur des Landkreises repräsentativ abzubilden, kommen vier Mitglieder des Regionalausschusses aus der Wahlgruppe „Industrie, Verkehr und Logistik“, vier aus der Gruppe „Handel und Gastgewerbe“ sowie neun aus dem „Sonstigen Dienstleistungsgewerbe“. Die 17 Mitglieder setzen sich in den kommenden fünf Jahren ehrenamtlich für die Interessen der Wirtschaft im Landkreis Starnberg ein. In seiner konstituierenden Sitzung am 23. Juni wird der IHK-Regionalausschuss Starnberg seinen neuen Vorsitz wählen. Diese Person erhält automatisch einen Sitz in der IHK-Vollversammlung. Die vollständigen Wahlergebnisse sind unter www.ihkwahl2021.de einsehbar.

Von den sieben Direktkandidaten aus dem Landkreis für die IHK-Vollversammlung, die von den rund 400.000 IHK-Mitgliedsunternehmen in ganz Oberbayern gewählt wird, konnten sich vier in ihrer jeweiligen Wahlgruppe durchsetzen: Ingo Schwarz (Wahlgruppe „Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Verarbeitung von Steinen und Erden“), Helen Brugger („Einzelhandel“), Dagmar Schuller („Informations- und Telekommunikationswirtschaft“) und Stephanie Daverkausen („Gesundheits- und Sozialwesen“). Die IHK-Vollversammlung wählt am 30. Juni ihr neues Präsidium. IHK-Präsident Eberhard Sasse stellt sich nicht mehr zur Wahl.

Insgesamt kandidierten in Oberbayern fast 800 Vertreter aus der Wirtschaft für mehr als 400 ehrenamtliche Mandate, darunter 350 Sitze in den 20 IHK-Regionalausschüssen. Erstmals war die Online-Abgabe der Stimme möglich – diesen Weg nutzten ein Drittel aller Wähler. Die IHK-Wahl findet alle fünf Jahre statt.

Die IHK ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft. Die Aufgabe der IHK ist es, das Gesamtinteresse der Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und rund 80 vom Staat übertragene öffentliche Aufgaben zu erfüllen.

Kreisbote

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