Mobiler Dienst Konduktive Förderung

Finanzierung ungesichert

Gabi (r.) und Willi Joba (M.) sorgten für eine großzügige Spende. Bei der Übergabe mit dabei Peter und Hanni von Quadt (von links), Simon von Quadt (2.v.r.) und Konduktorin Magdolna Hauszknecht (v.r.sitzend) und zwei Kinder der FortSchritt-Einrichtung.
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Starnberg – Der mobile Dienst Konduktive Förderung zu Hause beziehungsweise in den diversen Einrichtungen war bereits angelaufen und wurde auch gut angenommen.

Mangels der Finanzierung musste er eingestellt werden. Durch eine rund 5.000 Euro-Spende soll das Projekt reanimiert werden. „Es ist wirklich traurig. Für alles ist Geld da, nicht aber für den Behindertenbereich, der noch weiter ausgebaut gehört“, sagt Peter von Quadt, Vorsitzender des Vereins FortSchritt in Niederpöcking. Auf seine Initiative hin wurde der mobile Dienst eingeführt. Eine speziell ausgebildete Konduktorin des Vereins besuchte regelmäßig spastisch gelähmte Kinder und Erwachsene, Schlaganfallpatienten und MS-Kranke, um sie in vertrauter Umgebung zu Hause konduktiv nach der so genannten Petö-Methode zu fördern. Die Finanzierung durch eine Stiftung jedoch ist Anfang des Jahres ausgelaufen. „Leider konnten wir bis dahin nicht erreichen, dass Krankenkassen oder der Bezirk zumindest einen Teil der Kosten übernehmen. Uns blieb nichts anderes übrig, als den Dienst vorübergehend einzustellen“, bedauert von Quadt. Davon hörten Gabi und Willi Joba aus Heimstetten. Der Banker nahm spontan seinen 60. Geburtstag zum Anlass, für eine Anschubfinanzierung zu sorgen. „Auf den Einladungskarten baten wir die Geburtstagsgäste, statt Geschenke eine Spende an den Verein FortSchritt zu überweisen. Wir hoffen so, dass weitere Spenden eingehen und der Dienst wieder belebt werden kann“, betonte Willi Joba. Bisher sind fast 5.000 Euro eingegangen, freut sich von Quadt. Rund 30.000 Euro im Jahr sind notwendig, um den mobilen Dienst aufleben zu lassen. Quadt: „Da ich mich wieder verstärkt innerhalb unseres Vereins um den konduktiven Bereich und um diverse Inklusions-Projekte kümmere, hoffe ich, endlich auch die Krankenkassen und den Bezirk überzeugen zu können, dass Gelder für diesen wichtigen Bereich gut angelegt sind.“ pop

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