CSU möchte im Berufsverkehr längere Züge auf der Linie der S6

Längere S-Bahnen - weniger stehen 

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Die S6 soll künftig mit drei Ganituren fahren.

Gauting – Ab sofort sollen die Münchner Verkehrsbetriebe auf der Linie der S6 im Berufsverkehr „Langzüge“ – also drei Einheiten – einsetzen. Das wünscht sich die CSU im Landkreis - und die Christsozialen im Gautinger Gemeinderat. Einen entsprechenden Antrag stelle gestern CSU-Fraktionssprecherin Eva-Maria Klinger.

Klinger will, dass die Rathausverwaltung auf politischer Ebene („und auch sonst allen verfügbaren Wegen“) sowie in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen entlang der S6 Druck auf die Verkehrsbetriebe, Bahn und Staatsregierung macht. „Wir wollen die Attraktivität der S-Bahn erhöhen“, unterstrich sie in der Sitzung. Vor allem im morgendlichen Berufsverkehr ist die S-Bahn ständig überfüllt, die Fahrgäste, die Gauting und Stockdorf zusteigen, müssen ihre Fahrt nach München meist stehend verbringen. Von einem „Schaufensterantrag“, der der Verwaltung unnötige Arbeit beschere, sprechen dagegen Anne Franke und Heinrich Moser von Grünen. Es gebe schlicht nicht mehr Züge, die man an die S6 hängen könnte, „die S-Bahn wurde in den letzten zehn Jahren kaputt gespart, das beweist die Anmietung alter Züge“, betonte Moser. Mit 20:4 Stimmen entschied man sich trotzdem, „Druck machen zu wollen“, so Stephan Ebner (CSU), der selbst jeden Morgen in die Landeshauptstadt "reinsteht". po

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