Von Mozart bis Schubert

Veranstalten gemeinsam das Klassik-Abo 2011: (v.l.) Ingrid Sonn-Knee vom Ensemble Fleuri, Jutta Köhler (Musica Starnberg), Cornelia Schmitt von der Musikschule Starnberg, Leander Kaiser vom INDEX 4-PERCUSSION QUARTETT, Annette Kienzle vom Starnberger Kulturamt, Erdmann Unger von Musica Starnberg sowie Max Frey vom Rotary Club Starnberg. Foto: Jaksch

Zum vierten Mal wird Liebhabern klassischer Musik in der Kreisstadt Starnberg ein Klassik-Abo angeboten. Auch 2011 finden sechs Veranstaltungen statt. Dabei ist der Programm-Bogen weit gespannt – von „Mozart und Mahler“ über „Schuberts längste und größte Messe“ bis zu einem Gesprächskonzert mit jungen Künstlern aus der Region, Musik des 15. bis 18. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten gespielt oder „Von Bach bis Kaiser“ auf Schlaginstrumenten und den Weihnachtsoratorien „Schütz & Saint-Saens“. Möglich wird diese Programmvielfalt durch den Zusammenschluss verschiedener Veranstalter. Das Klassik-Abo wird gemeinsam vom Kulturamt Starnberg sowie der Musikschule Starnberg, Musica Starnberg und dem Rotary Club Starnberg auf die Beine gestellt.

Das Eröffnungskonzert findet am Sonntag, 20. März, um 20 Uhr in der Schlossberghalle statt. Das SatoriEnsemble München, das vorwiegend aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchestern besteht und als Kammermusikensemble und Kammermusikorchester auftritt, spielt „Wolfgang Amadeus Mozart und Gustav Mahler“. Gegründet wurde das Satori Ensemble 2004 von seiner Konzertmeisterin und Primgeigerin Dorothee Keller - erste Geigerin im Bayerischen Staatsorchester und mehrfache Preisträgerin internationaler Musikwettbewerbe. Am Sonntag, 15. Mai, bietet der Rotary Club Starnberg bereits zum dritten Mal jungen Künstlern aus der Region ein Forum, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Neben der Hornistin Amelie Siegel – sie studiert bei Professor Johannes Hinterholzner und ist Mitglied des Odeon-Bläserquintetts, dass ebenfalls in Starnberg auftritt – ist das Duo „Schlagabtausch“ zu Gast. Peter Fleckenstein und Quirin Reichl wurden 2009 mit einem 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet. „Schubert, Missa solemnis Es-Dur & Mozart, Vesperae solennes“ steht am Sonntag, 5. Juni, auf dem Programm. In der Stadtpfarrkirche St. Maria führt „Musica Starnberg“ unter anderem Franz Schuberts längste und größte Messe für Chor und Orchester auf – die im Sommer des letzten Lebensjahres des 1828 verstorbenen Komponisten entstand und die Schubert nie mehr gehört hat. Insgesamt werden 110 aktive Musiker den Konzertabend gestalten. Romantisch wird es bei „If music bet he food of love“ – Von Liebesleid und Liebesfreud in England und Italien des 16. und 17. Jahrhunderts“ am Samstag, 9. Juli. Passend zum stimmungsvollen Ambiente des Schlosshofes (bei Regen in der Schloßberghalle) widmet sich das „Ensemble Fleuri” gemeinsam mit Joel Frederiksen (studierte Gesang und Laute in New York und Michigan und ließ sich nach seinem Debut bei den Salzburger Festspielen in Europa nieder, wo er seither bei den bedeutendsten Ensembles für Alte Musik mitsingt) mit seinen historischen Instrumenten vor allem der Musik Englands im 17. Jahrhundert - mit den Komponisten Henry Purcell (1659-1695) und John Dowland (1563-1626). Purcell galt schon zu Lebzeiten als der beste englische Komponist und erhielt den Ehrentitel „Orpheus britannicus“. „Von Bach bis Kaiser“ heißt das Konzert, dass das „INDEX 4 PERCUSSION QUARTETT“ am Sonntag, 9. Oktober, zum Besten gibt. Die vier Mitglieder führen durch die faszinierende Welt der Schlaginstrumente – und setzen dabei die ganze Palette ein wie Trommeln, Pauken, Vibraphon, Marimbaphon sowie verschiedenste Kleininstrumente. Ebenso groß ist die stilistische Bandbreite: Gespielt werden neben Kompositionen von Johann Sebastian Bach („Italienisches Konzert“), über Georges Bizets „Toreromarsch“ aus der Oper Carmen auch zeitgenössische Musik (Eigenkompositionen sowie der Ensemblemitglieder). Alle vier sind Meister der modernen Percussion-Kunst. So erhielt Leander Kaiser, der nach seiner Lehrtätigkeit an der Uni Köln nun in der Musikschule Starnberg tätig ist, für seine zahlreichen veröffentlichten Kompositionen immer wieder Preise. Mit den „Weihnachtsoratorien von Heinrich Schütz & Camille Saint-Saëns“ beschließt Musica Starnberg am Sonntag, 11. Dezember, in St. Maria das Klassik-Abo 2011. Beide Werke erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit und nehmen immer häufiger als Alternative zu Bachs Weihnachtsoratorium einen festen Platz in der vorweihnachtlichen Konzert- und Kirchenmusik ein. Das Klassik-Abo kostet 79 Euro (ermäßigt 49 Euro) und ist frei übertragbar. Karten sind unter anderem erhältlich beim KREISBOTEN Starnberg unter der Telefonnummer 08151/361911 oder bei der Schlossberghalle Starnberg unter den Telefonnummern 08151/772170 oder 08151/772136.

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