Nachfolge von Rudi Widmann

Cédric Muth (FDP) will ins Starnberger  Landratsamt

+
Cédric Muth will ins Landratsamt. Kreisvorsitzende Britta Hundesrügge unterstützt ihn gerne dabei. Foto: Privat

Starnberg - Der Berger Jurist Cédric Muth will für die FDP die Nachfolge von Rudi Widmann antreten. Mit 30 von 31 Stimmen haben die Mitglieder den 43jährigen Berger als ihren Kandidaten bestimmt. „sachlich, transparent, bürgernah“ ist das Motto des Deutsch-Franzosen, der in Söcking aufgewachsen, in Starnberg zur Schule gegangen ist und seine Kanzlei in Gauting hat. „Ich orientiere mich mit meinen Werten an Rudi Widmann, der in dieser Woche 90 Jahre alt geworden wäre.“, so Muth. Rudi Widmann war der bisher einzige FDP-Landrat in Starnberg. Den thematischen Schwerpunkt will der Rechtsanwalt auf das Thema Pflege und Gesundheitsversorgung legen.

„Zuerst habe ich meine Mutter und später meinen Vater in häuslicher Pflege bis zu ihrem Lebensende begleitet. Ich weiß, was hier zu tun ist.“, begründet Cédric Muth und fordert mehr Pflegeplätze und auch die Wiederaktivierung des Hospizes in Tutzing. 

Muth hat sich auch dafür ausgesprochen, mehr Bürgerbeteiligung bei ortsprägenden Entscheidungen einzuführen. So begrüßt er ausdrücklich Bürgerbegehren. Die Kombination aus Wirtschaftskraft, touristischer Attraktivität sowie ökologischem Vorbildcharakter will der FDP-Kandidat durch maßvolle, anmutige und vor allem ökologisch nachhaltige Bauweise erreichen. 

Kreisvorsitzende Britta Hundesrügge fasste in ihrer Begrüßung die Leistung der Kreistagsfraktion zusammen: „Wir haben das Herrschinger Gymnasium gepusht. Wir haben die X-Press-Buslinie, die die Gewerbegebiete in Weßling/Gilching und Oberpfaffenhofen mit der U-Bahn Großhadern anbindet, beantragt. Mobilität, Wohnen und Wirtschaft sind für uns Komponenten einer nachhaltigen und klimaschonenden Politik und keine Gegenspieler. In unserem Antrag zur Klimaoffensive, der im nächsten Kreistag behandelt wird, stellen wir genau diese Faktoren in einen Zusammenhang. Dabei ist es uns auch wichtig, die Schönheit dieses Landkreises, um den wir beneidet werden, nicht zu verstädtern und zu urbanisieren, sondern einen Mittelweg zu finden, zwischen Wohnraum und Gewerbeansiedlung, die orts- und umweltverträglich ist. Für haben uns außerdem für die beschleunigte Umsetzung des e-government eingesetzt und für ein flächendeckendes Digitalfunknetz. Dennoch fahren wir immer noch im Landkreis von Funkloch zu Funkloch.“ 

Im November will der Kreisverband die Kandidatenliste für den Kreistag aufstellen.

Von Kreisbote

Auch interessant

Meistgelesen

Am Sonntag feierten die Pöckinger mit vielen Gästen das neue Gemeinde-und Kulturhaus "beccult"
Am Sonntag feierten die Pöckinger mit vielen Gästen das neue Gemeinde-und Kulturhaus "beccult"
Kurzzeitpflege – daheim!
Kurzzeitpflege – daheim!
Söckinger Wochenmarkt zieht um und hat Platz für weitere Markthändler
Söckinger Wochenmarkt zieht um und hat Platz für weitere Markthändler
Schockanruf in Starnberg: Polizei verhindert  Geldübergabe 
Schockanruf in Starnberg: Polizei verhindert  Geldübergabe 

Kommentare