Das neue BRK-Haus in Gilching jetzt auch offiziell eingeweiht

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Gilching – Der Veranstaltungssaal im neuen Gilchinger Rathaus eignet sich nicht nur für Konzerte und Kabarett. Anlässlich der offiziellen Einweihung des nahe gelegenen Rotkreuz-Pflegeheims wurde er auch genutzt, um die rund 60 Ehrengäste zu empfangen. Für derartige Festivitäten sind die Möglichkeiten im BRK-Haus an der Andechser Straße nicht gegeben.

Für den Betreiber des neuen BRK-Pflegeheimes übernahm Albert Luppart, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes des BRK Starnberg, die Begrüßung der Festgäste. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit mit der Kommune und auf die Unterstützung durch den Landkreis. „Wir sind im Landkreis der größte Anbieter in der stationären Altenhilfe mit derzeit zwei Häusern und 250 Plätzen. Ab 2019 kommt in Gauting ein Mehrgenerationenhaus mit drei Häusern und 334 Plätzen hinzu“, sagte Luppart. Wie berichtet, wird das Gilchinger Rotkreuzhaus in direkter Nachbarschaft zum Betreuten Wohnen im sogenannten Hausgemeinschaftsmodell betrieben. Ende September vorigen Jahres zogen die ersten Bewohner ein. Dass sie sich wohlfühlen, wusste Bürgermeister Manfred Walter zu berichten. „Bei meinem Besuch wurde mir erst so richtig bewusst, was wir da geschaffen haben. Das Konzept kommt an und es fühlen sich nicht nur die Bewohner, sondern auch die Mitarbeiter wohl.“ Ins Schwärmen kam auch Landrat Karl Roth. „Ich bin richtiggehend stolz auf unser neues Haus. Es strahlt Zuversicht und Freundlichkeit aus. Da wird einem richtig wohl ums Herz.“ Er mahnte aber auch, künftig mehr noch in solche Projekte zu investieren. „Die Menschen werden immer älter und es wird für uns eine Herausforderung, dafür zu sorgen, dass sich auch die ältere Generation wohl fühlt.“ Eingeladen war auch Christa Stewens, Staatsministerin a.D. und Ehrenvorsitzende des CSU-Kreisverbandes Ebersberg. Sie erinnerte daran, schon als Sozialministerin in Kooperation mit Hanka Schmitt-Luginger, Gilchings Vorsitzende des Seniorenbeirats, für das Hausgemeinschaftsmodell geworben zu haben. Dieses System biete den so genannten Hochbetagten die Möglichkeit, sich im Alltag nützlich zu machen und je nach Kompetenzen Arbeiten zu übernehmen. „So fühlen sie sich angenommen und nicht abgeschoben“, sagte Stewens. Musikalisch umrandet wurde das Fest durch junge Musikanten der Musikschule Gilching. Für den kirchlichen Segen sorgten Pfarrerin Dorothea Bezzel und Pfarrer Franz von Lüninck. Im Anschluss an den Festakt luden Mitarbeiter zu einem Rundgang im nahe gelegenen Pflegeheim ein. pop

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