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Neue Verkehrsregelung in Gilching sorgt für Unfall

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Die neue Verkehrsregelung auf der Gilchinger Römerstraße sorgte am gestrigen Montag bereits für den ersten Unfall. © Julia Böcken

Gilching - Seit Kurzem wurde die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung am Römerstein/Münchner Straße geändert, so dass nunmehr die  Römerstein wieder vorfahrtsberechtigt ist. Dass diese Neuerung noch nicht ganz in der Bevölkerung angekommen ist, zeigte sich kürzlich.

Am gestrigen Montag, kurz vor 17 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Elektriker aus Gilching mit seiner Mutter als Beifahrerin am Römerstein in Richtung A 96. An der Kreuzung zur Münchner Straße wollte er nach links dorthin abbiegen. Weil er davon ausging, wie das in der Früh noch tatsächlich der Fall war, sich auf der vorfahrtsberechtigten Straße zu befinden, bog er nach links ab und übersah dabei die ihm nun vorfahrtsberechtigte entgegenkommende 22-jährige Fahrerin eines Mitsubishis. Die Arzthelferin aus Herrsching, die das Vorfahrtszeichen wahrgenommen hatte, fuhr ihm daraufhin nahezu ungebremst in die rechte Fahrzeugseite. Glücklicherweise wurde bei der Kollision keiner der insgesamt drei Fahrzeuginsassen verletzt, so dass es nur bei einem Blechschaden von insgesamt 9000 Euro Sachschaden blieb.

Die beiden Unfallbeteiligten waren mit ihren Fahrzeugen bis zum Eintreffen der Streife bereits zur Seite gefahren, so dass es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehrs wegen dieses Unfalls kam. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass viele von der A 96 kommende Autofahrer trotz geänderter Vorfahrtsschilder und der frisch überstrichenen gelben Fahrbahnmarkierungen an der besagten Kreuzung noch abbremsten und durchaus eine gewisse Verunsicherung bei vielen Verkehrsteilnehmern festzustellen war.

Von Kreisbote

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