In neuem Glanz erstrahlt

Feldafing/Garatshausen – Das Wegkreuz am Seeufer in Garatshausen, das direkt auf der ehemaligen Hofmarksgrenze zwischen Tutzing und Feldafing beim Kiosk am Seeweg steht, erstrahlt in neuem Glanz.

Dank der Mithilfe von privaten Spendern sowie dem Verschönerungsverein Feldafing unter der Leitung von Theo Haimerl konnte das alte Feldkreuz renoviert werden. Zur Segnung durch Tutzings Pfarrer Peter Brummer waren trotz schlechten Wetters jüngst rund 50 Bürger gekommen – darunter auch Bürgermeister Bernhard Sontheim. Das fast 150 Jahre alte – sehr stark verwitterte und gebrochene Feldkreuz mit dem beeindruckenden Christus - wurde auf Anregung von Sonja Engelhard in Verbindung mit dem Verschönerungsverein und im Auftrag der Gemeinde Feldafing von deren Bauhofhandwerkern neu erstellt. Der Corpus wurde im Auftrag des Verschönerungsverein von der Restauratorin Synna Floßmann in eine neue Fassung gebracht. Mit der ungewöhnlichen Ausrichtung des Kruzifixes - nämlich leicht abgewandt vom Betrachter – hat es im übrigen seine Bewandtnis: Nach Abbruch der Kreuzigungsgruppe 1865 auf dem ehemaligen Garatshausener Kalvarienberg – Areal der heutigen „Albers-Villa“ – ließ der damalige Grundstückskäufer, der Sohn des Leibarztes von König Max II, der Oberstansarzt Dr. Ludwig Loe zur Erinnerung an die geweihte Stätte und infolge einer Verabredung mit dem Grundstücksverkäufer Graf Vieregg ein solides Feldkreuz aus Eichenholz am alten Markstein der ehemaligen Hofmarksgrenze zwischen Tutzing und Feldafing direkt am Seeweg unter einer schönen Buche errichten – mit Blick auf den einstigen Ursprungsort, den Kalvarienberg.

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