Endlich barrierefrei: Neuer Aufzug im Gymnasium Starnberg nahm den Betrieb auf

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Starnberg – Barrierefrei ins Klassenzimmer: Ende September haben Bürgermeisterin Eva John, Schulleiter Josef Parsch sowie Stadtbaumeister Stephan Weinl den neuen Aufzug für das Gymnasium Starnberg offiziell in Betrieb genommen.

Der Personenaufzug macht das Gymnasium Starnberg ein ganzes Stück barrierefreier. „Der barrierefreie Zugang zum Unterricht ist ab jetzt für alle Nutzer des Gymnasiums gegeben, besonders für mobilitätseingeschränkte Personen“, so John. „Im Sinne der Inklusion haben wir das Gymnasium Starnberg, das 1961 eröffnet wurde, für die Zukunft fit gemacht und ermöglichen so einen reibungslosen Schulalltag.“ Einige Stufen müssen noch überwunden werden: Bis zum Jahresende werden noch zwei Treppenlifte zwischen erstem Obergeschoss und Mensa beziehungsweise dem Physiktrakt eingebaut. Rathauschefin John dankte den Schülern und dem Lehrerkollegium für die Geduld während der Bauphase. Leider seien für den Bau des Aufzuges umfangreichere Arbeiten als ursprünglich geplant notwendig gewesen und es sei zu Komplikationen gekommen: die Rohbaufirma beschädigte eine Regenentwässerungsleitung und dies zog Sanierungsarbeiten nach sich. Um die Einschränkungen für den Schulbetrieb, gerade auch während der Prüfungszeiten möglichst gering zu halten, hatte die Stadt die Arbeiten in Absprache mit der Schulleitung teilweise unterbrochen und verschoben. Wie berichtet, hatte der Stadtrat Mitte März vergangenen Jahres den Einbau des Aufzuges beschlossen, im Mai 2016 hatte die Regierung von Oberbayern der Stadt Starnberg grünes Licht für den Baubeginn zum Einbau des behindertengerechten Aufzugs im Gymnasium Starnberg gegeben. Die Regierung hatte hierzu eine Gesamtzuwendung in Höhe von 140.000 Euro zugesichert. Der Landkreis fördert 90 Prozent der Baukosten, abzüglich der Summe, die durch die Regierung gefördert wird. Eine endgültige Kostenfeststellung liegt noch nicht vor, die Rathausverwaltung rechnet aber mit rund 600.000 Euro. kb

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