Neuer Wassersporttrend für die Region

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Starnberg – In kürzester Zeit Lernerfolge erzielen mit der soften Variante des Surfens - das ist Lightriding und der Trend dieses Sommers. In Kooperation mit dem Verein World of Windsurfing präsentiert die gwt Starnberg im August die „Special Days“ zu SUP und Lightriding im Nordbad Tutzing und in der Sportschifffahrt-Schule Wörthsee. Aufblasbare Bretter und Masten sorgen für viel Spaß auch bei wenig Wind. Exklusiv mit dabei ist Profi-Coach und Lightriding-Gründer Pierre Yves Mottier aus der Schweiz.

rklärt Mottier, der in den bayerischen Sommerferien nach Tutzing und Wörthsee kommt, um Kurse in der neuen Trendsportart anzubieten. Lightriding funktioniert schon bei wenig Wind, das passt hervorragend zu den Seen der Region, in der Windstärken von drei bis vier Beaufort - vor allem bei schönem Wetter - eher selten sind. Umso besser, wenn es trotzdem gut vorwärts geht und man nicht auf der Stelle dümpelt. Möglich ist das durch die Kombination von SUP-Board und aufblasbarem Mast. „Die großen Bretter geben Stabilität und das Surfen ohne starken Wind erlaubt Aktionen, die sonst nur Cracks schaffen“, so Nico Greif vom Nordbad Tutzing, der den Trend in die Region StarnbergAmmersee geholt hat. Schon 2009 gehörte Greif zu den Pionieren, die die SUP-Bretter samt Paddel an die großen Seen gebracht hat und die mittlerweile auch aus den regionalen Strandbädern nicht mehr wegzudenken sind. Nach etwa einer Stunde sind auch absolute Anfänger meist in der Lage, erste Manöver aus dem Freestyle-Bereich wie „Switch Stance“ oder „Clew First“ zu fahren. „Das klassische Windsurfing war bisher eher was für ziemlich sportliche Leute mit hoher Frustrationstoleranz“, so Greif. Wer es je probiert hat, kennt die zahlreichen blauen Flecken an den Schienbeinen und den Muskelkater vom gefühlt hundertfachen Klettern zurück auf das Brett. Damit ist nun Schluss und wer möchte, kann im August erste Kursstunden im Nordbad Tutzing oder bei der Sportschifffahrt-Schule am Wörthsee buchen. Zwischen dem 20. und 24. August finden sowohl vormittags von 9.30 bis 12.30 Uhr als auch nachmittags von 14 bis 17.30 Uhr Kurse auf dem Starnberger See und dem Wörthsee statt. Nach einer kurzen Einführung an Land zu Grundbegriffen und Sicherheitsmaßnahmen geht‘s gleich aufs Wasser. Ob SUP-Kurs oder Lightriding - teilnehmen können alle ab 15 Jahren. Besonders sportlich muss man übrigens nicht sein, Englisch-Kenntnisse wären hingegen wichtig, da der Kurs von Yves Mottier vornehmlich in dieser Sprache abgehalten wird. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.sta5.de. „Der Trend zum Lightriding setzt in unserer Wassersportregion StarnbergAmmersee nochmal neue Akzente“, zeigt sich Klaus Götzl, stellvertretender gwt-Geschäftsführer, begeistert. „Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass die SUP-Bretter heute so präsent sein würden? Lightriding könnte eine tolle Mischung aus SUP und Segeln ergeben.“ Nach der erfolgreichen Seeüberquerung von gwt-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter und Werner Schmid steht nun also die nächste Sportart im Fokus. Knapp zweieinhalb Kilometer von Leoni nach Niederpöcking sind die beiden Ende Juli quer über den Starnberger see geschwommen, direkt zum Sommerfest des Hotels La Villa. Eine Kooperationsveranstaltung, die von allen Teilnehmern begeistert aufgenommen worden war. die gwt Starnberg freut sich nun mit den „Special Days“ auf das nächste Wassersport-Event. „Wir sind natürlich immer stolz, wenn wir mit unseren Aktionen den richtigen Riecher für Trends haben“, so Winkelkötter.sb

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