Neueröffnung nach Umbau

Mit einem großen Festakt für rund 200 geladene Gäste und einem anschließenden Tag der Offenen Tür, den etwa 3.500 Besucher nutzten, wurde Anfang Oktober der Abschluss der umfangreichen Umbauarbeiten am Tutzinger Benedictus-Krankenhaus gefeiert. Unter anderem wurde der Eingangsbereich deutlich heller und freundlicher gestaltet, „um Ruhe auszustrahlen, die Angst zu nehmen und den Gang in die Klinik entspannter zu gestalten“, wie Klinik-Geschäftsführer Clemes Guth im Vorfeld bei einem Pressegespräch berichtete.

In einzelnen Bauabschnitten wurden über einen Zeitraum von neun Monaten fast alle Bereiche renoviert, um die Räumlichkeiten für eine moderne Hochleistungsmedizin zu schaffen und die Patienten in angenehmer Atmosphäre zu betreuen. Rund sechs Millionen Euro hat der Artemed-Klinikverbund dafür investiert und damit was den Standort Tutzing betrifft - die Klinik ist der größte Arbeitgeber in der Westufergemeinde - ein positives Signal gesetzt. Nach Abschluss der Umbauarbeiten erstrahlt das Benedictus-Krankenhaus nun in neuem Glanz: Es bietet weit mehr als nur eine breit gefächerte rund um die Uhr Grund- und Regelversorgung für die Menschen aus Tutzing und der Umgebung. Mit seinen drei Schwerpunktzentren (Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, Schmerztherapie sowie Gefäßerkrankungen) steht es für Spitzenmedizin vor Ort und genießt auch überregionales Ansehen. Neben der neuen, lichtdurchfluteten Eingangshalle mit entsprechendem Empfangsbereich wurde auch ein neuer Sprechstunden- und Diagnostikbereich und ein separater Bereich für Notfallpatienten geschaffen. Damit wird ein ein effizienter Ablauf der Sprechstunden mit minimalen Wartezeiten und höchstem Komfort ermöglicht. Die Nähe zur Röntgendiagnostik unterstützt diese Abläufe. So wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen die Radiologie voll digitalisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Seit Juli ist dieses Angebot auch für ambulante Patienten durch eine Radiologische Filial-Praxis zugänglich. In den Räumen der ehemaligen Geriatrischen Rehabilitation ist eine neue chirurgische Station entstanden - mit 29 Betten in Form von Ein- und Zweibettzimmern. Insgesamt stehen für die Chirurgie im zweiten Stock nun 70 Betten zur Verfügung. Die Erweiterung der Schmerztherapie um 13 Betten wurde ebenfalls abgeschlossen. Das Schmerzzentrum verfügt somit über 27 Betten im vierten Stock und ist damit zusammen mit der Schmerztherapeutischen Tagesklinik eines der größten Einrichtungen in Bayern. Auch die weiteren Stationen wurden dem heutigen Unterbringungsstandard angepasst. Die neue Cafeteria bietet künftig Platz für 50 Gäste und einen wunderbaren Blick durch eine große Glasfaßade. Das Angebot wurde mit dem Betreiber deutlich ausgeweitet und bietet allen Patienten und externen Besuchern einen angenehmen Aufenthalt. Ebenfalls grundsaniert und dem heutigen Standard angepasst wurden die öffentlichen Bereiche wie Treppenhäuser und Flure. prägende Elemente dieser Bereiche sind breitflächige Motive des Fünf-Seen-Landes, aufgenommen von Florian Werner, einem ortsansässigen Künstler. „Dadurch wird die wunderschöne Umgebung des Krankenhauses mit ihren Stimmungen in das Benedictus-Krankenhaus geholt“, so Clemens Guth beim Rundgang durch die Klinik. Am Benedictus-Krankenhaus werden jährlich rund 5.000 vollstationäre Patienten behandelt. Die Klinik beschäftigt derzeit etwa 250 Mitarbeiter. Weitere Infos unter www.artemed.de.

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