Neues Starnberger Jugendzentrum "Nepomuk" eröffnet

Mit einer langen Partynacht haben Starnberger Jugendliche am vergangenen Freitag die Eröffnung ihres neuen Jugendtreffs „Nepomuk“ gefeiert. Zuvor hatte Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger das 600 Quadratmeter große Gebäude, das in nur einem Jahr Bauzeit entstanden war, symbolisch mit dem Durchschneiden eines roten Bandes seinen künftigen Nutzern übergeben. Vier Jahre „JUZ im Container“ haben damit endgültig ein Ende.

Rund drei Millionen Euro hat der neue, moderne Zweckbau gekostet, der durch seine ruhige und klare Architektur Raum für die verschiedensten Aktivitäten von und mit Jugendlichen schafft. Der Bayerische Jugendring hat den Bau mit 412.000 Euro bezuschusst, der Landkreis hat 40.000 Euro beigesteuert. „Ein Haus wie ein Floß - eine Plattform der Kommunikation und Begegnung“ zu bauen hatte dem Architekten Marco Goetz vorgeschwebt – und die Umsetzung ist ihm gelungen. Von den ersten jugendlichen Besuchern bekam er mit der Äußerung „voll cool“ höchstes Lob. Mittelpunkt des neuen „Nepomuk“ ist eine Mulitifunktions-Halle, die mit Bühne, Basketballkorb, und Kletterwand ausgestattet ist und problemlos als Veranstaltungs-, Konzert oder Sportsaal genutzt werden kann. Außerdem verfügt das Haus über einen Proberaum für Bands – ein Spielzimmer mit Kicker und Billard, ein Mädchenzimmer sowie ein großes Café mit Sofas und Büro- und Besprechungszimmer. Auch der Kreisjugendring hat Büroräume dort angemietet. „Toll“ fanden das neue „Jugendhaus Nepomuk“ auch die vielen Ehrengäste, die zum offiziellen Teil gekommen waren. Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger nannte das Haus eine elementar wichtige Anlaufstelle für all jene Jugendlichen in der Stadt, die sich nicht in einem der über 150 Vereine zu Hause fühlen und für alle Cliquen, die nach einem anderen Treffpunkt suchen als die Szenetreffs am Bahnhof Nord und See oder am Kirchplatz und der Nepomukbrücke. Mit der Eröffnung des neuen Jugendhauses sei man dem Leitbildgedanken „Starnberg ist eine Stadt für Kinder und Jugendliche“ ein gutes Stück näher gekommen. „Jetzt liegt es an den Kindern und Jugendlichen dieses Angebot wahrzunehmen“, so der Rathauschef. Pfaffinger appellierte, dem Pädagogen-Team und Jugendlichen Vertrauen zu schenken: „Erfolge benötigen manchmal Zeit“. Diese lassen sich laut Pfaffinger nicht an den Besucherzahlen, der Quantität, fest machen, sondern an der Qualität der Arbeit, die dort geleistet wird.

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