"Nie vom Mittelstand entfernt"

Will weiter „sportlich“ wachsen: Die HypoVereinsbank Starnberg mit Eugen Harinko,Andreas Schwarz und Josef Sterner. Foto: Jaksch

Die HypoVereinsbank Starnberg ist zufrieden: Trotz der schwierigen Wirtschaftssituation konnte die Bank, die zur italienischen Unicredit-Gruppe gehört, im vergangenen Jahr ihre Marktanteile zum Teil deutlich ausbauen und profitierte vom wirtschaftlichen Aufschwung in der Region. Warum die Zahlen besser als erwartet sind, führen Filialdirektor Andreas Schwarz sowie Johannes Sterner und Eugen Harinko auch auf die hohe „externe und interne Kundenzufriedenheit“ zurück - und, „dass wir immer verlässlicher Partner waren und uns nie vom Mittelstand entfernt haben“, betonten die drei Banker.

Auf Transparenz legt die Bank, die im übrigen nach der Finanzkrise keine Staatshilfen in Anspruch genommen hat, großen Wert: „Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden alle Vorschläge des Beraters nachvollziehen können“, erklärte Andreas Schwarz, der für den Privatkundenbereich zuständig ist, bei einem Pressegespräch. Dafür werden die Mitarbeiter intensiv geschult und auch ihre Gehälter richten sich zu 20 Prozent danach, wie zufrieden der Kunde am Ende ist. Der ganzheitliche Beratungsansatz und die neu eingeführten „Spezialisten für den Anlagebereich“ haben sich bezahlt gemacht. So konnte die HypoVereinsbank Starnberg trotz harten Wettbewerbs ihre Privat-Kundenzahl stabil halten und das verwaltete Geschäftsvolumen im Jahresvergleich sogar leicht steigern. Zum Jahresende 2010 betreuten die unverändert knapp 19 Mitarbeiter in den zwei Filialen rund 6.800 Privatkunden mit einem Geschäftsvolumen in Höhe von über 239 Millionen Euro. Das Anlagevolumen lag bei 144 Millionen Euro während das Kreditvolumen sich - vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach Baufinanzierungen - auf 95 Millionen Euro erhöht. Die starken Schwankungen des Euro und die Diskussion um Staatsverschuldung haben auch bei den Kunden der HypoVereinsbank Starnberg im vergangenen Jahr einen Nachfrageboom nach Sachwerten ausgelöst. „Wir konnten allein in Starnberg ein Neugeschäft im Immobilienbereich in Höhe von 7,5 Millionen Euro verzeichnen“, freute sich Andreas Schwarz. Auch in diesem Jahr rechnet die Bank mit einer weiteren regen Nachfrage im Sachwertebereich: „Inflationsschutz bieten neben Immobilien und Edelmetallen auch Anteile an Unternehmen, also Aktien“, betonte Schwarz. Wegen der Unsicherheit auf den Märkten und der für viele Kunden unübersichtlichen verschiedenen Anlageklassen nutzten hier viele Privatanleger die Möglichkeit der Vermögensverwaltung durch die HypoVereinsbank-Experten. Erfolgreich war die HypoVereinsbank Starnberg auch im Geschäft mit ihren Unternehmenskunden. „Mit insgesamt 929 Unternehmenskunden konnten wir unseren Kundenstamm gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent leicht ausbauen“, so der Leiter Geschäftskunden Josef Sterner. Gleichzeitig konnte die Bank das in der Region ausgereichte Kreditvolumen auf dem hohen Vorjahresniveau von 178 Millionen Euro halten. Auch für 2011 sind die Banker optimistisch gestimmt: „Der Aufschwung hat sich unvermindert ins neue Jahr getragen und den Unternehmen hier in der Region einen sehr guten Start beschert“, sagte Firmenkundenbetreuer Eugen Harinko. Trotzdem warnte er vor zu viel Euphorie. Die Finanzkrise sei noch nicht überstanden und die Rohstoffpreise hätten sich in eine Besorgnis erregenden Höhe entwickelt. Außerdem seien die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse in Nordafrika auf die Weltwirtschaft noch nicht absehbar. Trotzdem steht auch 2011 für die HypoVereinsbank Starnberg klar im Zeichen von Wachstum- bei der Kundenzahl und im Kreditvolumen. „Wir wollen neue Kunden gewinnen, indem wir unsere Stärken aktiv ausspielen, wie unsere Kreditfähigkeit, die hohe Qualität in der Kundenbetreuung, die regionale Nähe und unser starkes Know-How“, betonten die drei Banker und „Wir haben unsere Kreditpolitik daher voll auf Wachstum gestellt“.

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