Beteiligte blieben unverletzt

Notarzt verursacht Verkehrsunfall in Hanfeld

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Auf der Hanfelder Umgehungsstraße kam es am gestrigen Donnerstag zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Notarztfahrzeug (Symbolbild).

Starnberg - Nach statistischen Erhebungen haben Fahrer von Fahrzeugen, die Sondersignale nutzen, ein achtmal höheres Risiko, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, als der normale Autofahrer. In Starnberg kam es nun zum zweiten Unfall innerhalb einer Wochen, der von einem Fahrzeug des Rettungsdienstes verursacht wurde.

Am gestrigen Donnerstag, 1. Oktober, fuhr gegen 17.15 Uhr ein 18 Jahre alter Wolfratshauser mit seinem VW Golf von Gilching in Richtung Starnberg. 

An der Einmündung Hanfeld-Nord kam aus der untergeordneten Straße ein Rettungswagen mit Sondersignalen. Dessen Fahrer verlangsamte, weil er bemerkte, dass der Wolfratshauser keine Möglichkeit gehabt hätte, rechtzeitig anzuhalten. 

Hinter dem Rettungswagen fuhr ein Notarztfahrzeug, ebenfalls mit Sondersignalen. Der Notarzt deutete das Bremsen als Zeichen, dass er überholen solle, und fuhr rechts an dem Rettungswagen vorbei, um in Richtung Gilching auf die ehemalige Staatsstraße einzubiegen. 

Da der Notarzt rechts an dem Rettungswagen vorbei fuhr, hatte der Golf-Fahrer keine Chance, den Notarzt wahrzunehmen und zu reagieren, ein Zusammenstoß war unausweichlich. Obwohl an dem Notarztfahrzeug die komplette linke Seite und beim Golf die Front vollständig eingedrückt waren, gaben beide Beteiligte an, nicht verletzt zu sein. Die Einsatzfahrt des Notarztes war jedoch beendet, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Von Kreisbote

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