Neujahrsempfang der Evangelischen Akademie in Tutzing

Auma Obama erklärt die Welt aus ihrer Sicht

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Hoher Besuch in der Evangelischen Akademie in Tutzing: Auma Obama, die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, sprach am Mittwochabend beim Neujahrsempfang der Akademie. Zu Gast waren unter anderem Ministerin Ilse Aigner (3.v.r.) sowie Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (2.v.r.) und Akademiedirektor Udo Hahn (3.v.l.).

Tutzing – Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Evangelischen Akademie in Tutzing konnte Akademie- direktor Udo Hahn eine Weltbürgerin als Ehrengast begrüßen: Auma Obama, die ältere Halbschwester von US-Präsidenten Barack Obama.

Die Sicherheitsvorkehrungen für ihren Besuch waren beachtlich. Rund um das Tutzinger Schloss patrouillierten Polizeibeamte. Schon lange vor dem Beginn der vom Bayerischen Fernsehen übertragenen Veranstaltung hatten sich die knapp 500 geladenen Festgäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Kirche im Musiksaal der Akademie eingefunden, um den Vortrag von Obama zu hören. Das Gespräch mit der kenianischen Soziologin suchten auch Ministerin Ilse Aigner und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Auma Obama hat ab 1980 in Deutschland Germanistik und Soziologie studiert und war in Kenia für die Hilfsorganisation CARE International tätig. Als Gründerin und Vorsitzende der „Sauti Kuu Stiftung“ kümmert sie sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Heute beschäftigt sich Auma Obama, die in Kenia lebt, mit Afrika und dem Bild, dass die Deutschen von dem Schwarzen Kontinent haben. Sie schreibt Drehbücher und macht darüber hinaus Filme. Im Herbst 2010 veröffentlichte sie ihre Autobiographie „Das Leben kommt immer dazwischen. Stationen einer Reise“. In Tutzing plädierte Obama in ihrem Festvortrag für eine neues Miteinander der Völker. Junge Menschen müssten befähigt werden, sich selbst zu helfen. aj

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