Ökologischer Gewinn

In der vergangenen Woche ging die größte Photovoltaik-Anlage im Landkreis auf dem Starnberger Bauhof in Betrieb. Rund 60 Haushalte können von dem Solarpark mit Strom versorgt werden. Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger legte gemeinsam mit seinem Sachgebietsleiter für Umweltschutz und Energie, Thomas Bachmann den Hebel um und startete so die Strom-Produktion.

Rund 2.100 Quadratmeter Solarplatten sind in den vergangenen drei Monaten auf den Dächern der Betriebsgebäude montiert worden. Dank neuer Technik konnten die Dünnschicht-Module auch auf im Westen beziehungsweise Osten liegenden Dächern aufgebracht werden. Das macht den Solarpark noch effizienter. Die neue Anlage, die rund 1,2 Millionen Euro gekostet hat, wird künftig 225.000 Kilowattstunden Strom produzieren, das entspricht dem Bedarf von rund 60 Haushalten. Auch der ökologische Gewinn ist beträchtlich: Jährlich können 600 Tonnen CO-2 eingespart werden. Finanziert wurde der Solarpark von einem Ellwanger Betrieb. Das Unternehmen hat die Dächer von der Stadt angemietet. Die Mieteinnahmen der Stadt bewegen sich einer Größenordnung von mehreren Tausend Euro. Bis sich die Anlage rentiert wird es circa 13 bis 14 Jahre dauern. aj

Meistgelesen

B2-Tunnel Starnberg: Baufreigabe erteilt
B2-Tunnel Starnberg: Baufreigabe erteilt
Tutzing: Neue Bereitschaftsleitung und neues Einsatzfahrzeug für den Helfer vor Ort
Tutzing: Neue Bereitschaftsleitung und neues Einsatzfahrzeug für den Helfer vor Ort
Weltwassertag: AWA will Missstände aufzeigen
Weltwassertag: AWA will Missstände aufzeigen
Gilchinger Heimatmuseum "Schichtwerk" im Werson-Haus eröffnet
Gilchinger Heimatmuseum "Schichtwerk" im Werson-Haus eröffnet

Kommentare