Ära Ostermeier zu Ende

Starnberg - Eine Ära ist zu Ende: Nach fast 24 Jahren legte Günther Ostermeier kürzlich sein Amt als Ortsgruppenleiter der Starnberger Wasserwacht in jüngere Hände. Sein Nachfolger wurde Roland Schwankhard.

Der neue Wasserwacht-Ortsgruppenchef ist 34 Jahre alt und seit Juni 1989 Mitglied. Der Starnberger engagierte sich als Rettungstaucher und als Rettungsassistent und war zuletzt als Einsatzleiter sowie als Leiter der Schnelleinsatzgruppe tätig. Ihm zur Seite steht neu als Stellvertreter Tobias Schaller. Der 27-jährige Rettungstaucher folgt auf Wolfgang Bucher, der ebenfalls nicht mehr zur Kandidatur stand. Technischer Leiter bei der Jahresversammlung wurde Markus Bucher. Sein Stellvertreter ist Harald Schwämmlein. Kassenwart bleibt Reinhard Bucher Kassenwart. Einstimmig gewählt wurde auch Julia Volks, die sich als Jugendleiterin mit ihrer Stellvertreterin Sarah Schweighofer um den Nachwuchs bei der Wasserwacht kümmert. Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal der Schießstätte, in dem die Jahresversammlung der Wasserwacht stattfand. Viele wollten dabei sein, wenn sich die „Legende“ Ostermeier in den Ruhestand verabschiedet. Eigentlich hatte der scheidende Ortsgruppenleiter bereits viel früher sein Amt in jüngere Hände legen wollen. Doch nach dem Brand im Jahre 2004, bei dem die Wachstation in Percha vollständig abbrannte wollte er seine Mannschaft nicht alleine lassen und blieb, um gemeinsam mit Jung und Alt ein neues Zuhause für die Wasserwacht zu errichten. Ohne Unterlass warb Ostermeier um finanzielle Unterstützung und wurde dabei auch oft recht deutlich in seinen Spenden-Aufforderungen. Dass es sich gelohnt hat, zeigte die Einweihung der neuen Wachstation 2007. Überhaupt konnte der scheidende Ortsgruppenleiter bei seinem letzten Rechenschaftsbericht auf eine positive Bilanz verweisen. Insgesamt 9.411 Einsatzstunden leisteten die Wasserwachtler im vergangenen Jahr: Sie leisteten Erste Hilfe (64),übergaben Personen an den Rettungsdienst (12), retten einer Person das Leben, führten Wiederbelebungen durch (5), retteten Menschen aus Gefahrenlagen (79), suchten Vermisste (5) und bargen Yachten. 131 mal rückte die Wasserwacht mit Motorbooten aus – 16 mal wurde die Schnelleinsatzgruppe alarmiert. 47 Einsätze hatten die Rettungstaucher zu leisten. Mit 84 aktiven Mitgliedern – darunter 22 Jugendliche unter 16 Jahren – ist die Zahl leicht angestiegen.

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