Minderjährige beim Trinken erwischt

Polizei erwischt Starnberger beim Feiern im Wald

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Die Beamten konnten einen Penzberger festnehmen. Dank ihm konnte der Starnberg ausfindig gemacht werden.

Starnberg - Zwei unterschiedliche Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung und gegen das Jugendschutzgesetz deckten Beamte der zur Unterstützung im Bereich der Polizeiinspektion Starnberg eingesetzten Bereitschaftspolizei am Wochenende auf.

Im Bereich des Parkdecks am Bahnhof Nord kontrollierten sie drei Jugendliche (14, 15 und 16 Jahre) aus Feldafing, Gauting und München, die dort um einen Kasten Bier herum saßen. Einen triftigen Grund für diese Zusammenkunft konnten sie nicht nennen, weshalb die Beamten das Treffen beendeten. Dass auch bereits im Jugendalter für Fehlverhalten Bußgelder fällig werden, dürften sie spätestens dann erfahren, wenn der Bußgeldbescheid des Landratsamts im Briefkasten liegt. Einen eben solchen wird auch der Kassier einer Starnberger Tankstelle demnächst erhalten. Auf die Frage der Beamten, wie die Jugendlichen zu dem Bierkasten gekommen sind, gab sich überraschender Weise der 14-Jährige zu erkennen – er habe den Kasten kurz zuvor an der Tankstelle gekauft. Einen Altersnachweis wollte der Kassierer nicht sehen. Auf den Vorwurf angesprochen, gab der 31-Jährige den Verstoß gleich zu. Vor einem Bußgeld wird ihn das aber nicht verschonen.

Nächtliche Feier im Wald: 150 Euro pro Person

Dass man auch im Wald vor den wachsamen Augen der Polizei nicht sicher ist, mussten drei junge Männer erfahren. Nachdem sich Anwohner am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr über laute Musik beschwerten, gingen die Beamten der Polizeiinspektion Starnberg auf die Pirsch – immer den Ohren nach. Recht schnell trafen sie dabei auf die Männer, die sofort das Hasenpanier ergriffen. Ein 25 Jahre alter Penzberger war nicht schnell genug und gleich gestellt. Auch wenn er seine Kumpels offensichtlich nicht namentlich benennen wollte, so gab er doch so entscheidende Hinweise, dass der Name eines der beiden, ein 24-Jähriger aus Starnberg, gleich feststand. Da der dritte im Bunde im Eifer der Flucht sein Mobiltelefon hat liegen lassen, konnten auch dessen Personalien schnell ermittelt werden. Alle drei werden nun für ihre nächtliche Party ein Bußgeld in Höhe von jeweils 150 Euro zahlen müssen.

Von Kreisbote

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