Ausflug teurer als geplant

Polizei lässt dreisten Falschparker an Starnberger Seepromenade abschleppen

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Die Polizei hat den dreisten Falschparker an Starnberger Seepromenade abschleppen lassen. (Symbolfoto)

Starnberg - Kaum laden die Temperaturen zum Flanieren auf der Seepromenade ein, trifft man dort wieder nicht nur Fußgänger, sondern auch Autofahrer an, die trotz der deutlichen Beschilderung im Bereich des dortigen Lokals parken. Am Dienstag mussten die Beamten der Polizeiinspektion Starnberg mehrere Falschparker beanstanden.

Ein besonders schlauer Zeitgenosse meinte, die drohende Verwarnung umgehen zu können, indem er einen Verwarnungszettel unter seinen Scheibenwischer klemmte, den er am Vormittag in München bekommen hatte. Ein kurzer Blick auf die Verwarnung entlarvte den ungeschickten Versuch – weil nun davon auszugehen war, dass der Fahrer das Verbotsschild nicht einfach nur übersehen, sondern bewusst missachtet hatte, musste er das doppelte Verwarnungsgeld entrichten. Dazu kamen noch Kosten für das Abschleppen – der BMW war so behindernd abgestellt, dass die Beamten entschieden, das Fahrzeug auf einen freien Parkplatz im Stadtgebiet umsetzen zu lassen. Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er all diese Kosten zahlen, bevor er seinen BMW wieder in Empfang nehmen konnte – somit war sein Ausflug an den Starnberger See wohl deutlich teurer als geplant. Die Polizeiinspektion Starnberg wird auch in den kommenden Wochen verstärkt auf Falschparker im Bereich der Seepromenade achten und diese konsequent verwarnen und ggf. abschleppen lassen.

Von Kreisbote

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