Polizeiinspektion Starnberg verweist auf die 110

Anzeige per Twitter – eher ungeeignet

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Anzeige per Twitter - die Polizei bittet, lieber zum Telefon zu greifen

Starnberg/Tutzing - „@PolizeiBayern musste gerade, während ich im Eiscafe …(Tutzing) gegessen habe feststellen, wie ein dunkler SUV mit dem Kennzeichen … das 30 Zonen Schild an der Schloßstraßen-Ecke angefahren hat. Hängt jetzt leicht schief“ So lautet der Tweet einer noch unbekannten Mitteilerin, den sie am vergangenen Freitag an den Twitter-Account der bayerischen Polizei gerichtet hat.

Natürlich sei die Polizei immer froh, wenn man Hinweise zu Unfällen bekomme, bei denen sich die Fahrer aus dem Staub gemacht haben, ohne sich um den Schaden zu kümmern, auch wenn das im Nachhinein geschehe, heißt es bei der Starnberger Polizei. "Noch hilfreicher für unsere Arbeit ist es aber immer, wenn solche Mitteilungen direkt und ohne Umwege, vor allem aber sofort bei uns ankommen. Denn dann haben wir noch eher die Möglichkeit, den tatsächlichen Fahrer zu ermitteln und dann seine Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Twitter, Facebook und auch E-Mails werden nicht rund um die Uhr permanent überprüft – deshalb ist unsere Bitte in solchen Fällen: greifen Sie zum Telefon."

Wenn die Nummer der zuständigen Polizeiinspektion nicht bekannt ist, gilt die bundesweit erreichbare 110. "Entweder nehmen die Kollegen der Einsatzzentrale die Angelegenheit gleich selbst auf oder verbinden Sie an die richtige Dienststelle. So haben wir auch die Chance, Ihnen weitere Fragen zu stellen, z.B. in diesem Fall zum Verhalten des Fahrers/der Fahrerin, ob Sie die Person beschreiben können etc. In diesem Fall wird die Gemeinde Tutzing dank des mitgeteilten Kennzeichens zumindest den Schaden ersetzt bekommen."

kb

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