Projekt zur Entstigmatisierung von psychisch Kranken in Starnberg gegründet

#Mutmachleute

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Das Logo von „Mutmachleute“.

Starnberg - Das Ziel, psychischen Erkrankungen das Stigma zu nehmen, hat sich das Projekt „Mutmachleute“ gesetzt. Statt die Erkrankungen zu tabuisieren, setzen die Organisatoren auf Offenheit und Ehrlichkeit: Auf der Plattform www.mutmachleute.de berichten Betroffene und Angehörige, aber auch Fachleute von den positiven Facetten der Erkrankungen und ihren Erfahrungen damit.

Die Initiatoren der Kampagne sind die Starnberger Werbeagentur Laufer & Meffert GbR und der Starks-Sture Verlag in München. Die Homepage zum Projekt ging am 26. Januar online und hat bereits jetzt eine überwältigende Besucherzahl erreichen können. Auch über Facebook und Twitter melden sich Betroffene und Angehörige zum Thema.

Menschen eine Stimme geben

Der Nerv der Zeit ist getroffen – für eine gute Sache: Auf der Plattform www.mutmachleute.de wird den Menschen eine Stimme gegeben in Form von Blogbeiträgen (moderierte Interviewform). Sie berichten persönlich und wollen vor allem Mut machen. Denn, anders als in den unzähligen Foren und auf Webseiten zur Thematik, geht es hier um positive und mutmachende Aspekte: Welche positiven Eigenschaften haben die Betroffenen und Angehörigen entdeckt, die Erkrankungen psychischer Art mit sich bringen können, zum Beispiel besondere Ressourcen und Talente, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Und: Welche weiteren positiven Perspektiven gibt es für Betroffene als auch für Angehörige?

Weitere Fachleute gesucht

Noch im Februar sind die Organisatoren auf Radio Lora zu hören. Nächste Schritte werden sein, das Projekt filmisch zu unterstützen. Dazu stehen die Initiatoren bereits mit überregionalen Medien in Kontakt. Aktuell werden auch weitere Fachleute gesucht, die bereit sind, auf fünf verschiedene Fragen zu den Störungen zu antworten. Auch weitere Betroffene und Angehörige werden gesucht, die bereit sind, in einem Blogbeitrag ihre Geschichte zu erzählen. Alle Interessierten können sich wenden an: hallo@mutmachleute.de.

Von Kreisbote

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