Ein Quantensprung

Der jahrezehnte lange Wunsch des TSV-Gräfelfing nach einem Kunstrasenplatz ist in Erfüllung gegangen. Mit dem neuen Kunstrasenspielfeld entzerrt sich vor allem die angespannte Spielsituation, da der neue Spiel- und Trainingsplatz einen ganzjährigen Spielbetrieb im Freien sichert, betonte Präsident Christoph Göbel.

Zu diesem freudigen Ereignis lud die Gemeinde und der Verein zu einem großen Familienfest mit Segnung durch Pfarrer Anton Schönauer ein. Zahlreiche Einlagen der Abteilungen des TSV und ein großes Kinderfußballturnier auf dem neuen Kunstrasen rundeten das sportliche Programm ab. Vorbei sind die Zeiten der eingeschränkten Bespielbarkeit und der hohen Verletzungsgefahr. Ein Kunstrasenplatz kann 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr benutzt werden und ist zudem immer grün. Ferner erlaubt die neue Generation von Kunstrasen Spieleigenschaften, die mit jenen eines Naturrasens vergleichbar sind. Der alte Sandplatz war nur noch bei optimalen Temperaturen bespielbar, so Göbel. Zudem war der in die Jahre gekommene Platz im Sommer zu trocken, hart und verstaubt, so dass die Verletzungsgefahr der jungen Fußballer erheblich stieg. Bürgermeister Göbel bezeichnete den neuen Kunstrasenplatz als einen Quantensprung. Eine Bewässerungsanlage auf dem neuen Platz verringert durch den Kühleffekt die Reibung zwischen Sportlerhaut und Belag. Dadurch wird der Belag noch weicher. Der neue Spielplatz ist so groß, dass zwei Spielfelder untergebracht werden können. Von daher können zwei Mannschaften aus der G, F, E oder D-Jugend parallel trainieren. Angesichts 17 Kinder- und Jugendmannschaften verbessern sich dadurch erheblich die Trainingsmöglichkeiten. Um den Fußballern bessere Spiel- und Trainingsbedingungen zu ermöglichen, investierte die Gemeinde rund 450.000 Euro. Neben zahlreichen Spenden von 20 Euro bis 35.000 Euro wurde der Bau auch vom Freistaat in Höhe von rund 35.000 Euro bezuschusst. Auch das das ortsansässige Kieswerk beteiligte sich. Als einer der Hauptsponsoren hatte die Glück GmbH in Eigenleistung die Anfangsbauarbeiten übernommen und über 1.000 Tonnen Bauschutt entsorgt. Allein für diese Arbeiten hat sich der Verein 25.000 Euro gespart. „Durch die hohen Spendeneinnahmen und eingesparte Kosten bei den Anfangsbauarbeiten“, so Göbel, „ist es uns jetzt möglich in neue Zuschauerplätze zu investieren“. Geplant ist eine Sitztribüne mit drei Treppenstufen und Dach.

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