Vom Mechaniker zum Flugzeugbauer

Quereinstieg bei der Firma RUAG Aerostructures in Gilching

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Gilching – Kaum ein Unternehmen bietet derzeit so sichere und lukrative Zukunftsaussichten wie RUAG Aerostructures in Oberbayern. Aktuell setzt der globale Lieferant im Flugzeugstrukturbau seine Prioritäten vor allem auf attraktive Arbeitsverträge mit dem Ziel einer unbefristeten Übernahme.

Der Kreisbote hat sich das näher angeschaut und mit RUAG-Mitarbeiter Mustafa Aschik gesprochen. Der 34-jährige Mechatroniker kommt aus der Automobilbranche und erzählt vom umfangreichen Qualifizierungsprogramm und seinen Erfahrungen mit dem neuen Arbeitgeber.

Kreisbote: „Herr Aschik, Ihre Wurzeln liegen in der Auto-Industrie, heute arbeiten Sie im Flugzeugbau. Wie ist es dazu gekommen?“

Mustafa Aschik: „Ich war insgesamt zwölf Jahre in der Automobilbranche tätig. Eigentlich wollte ich mich aber immer weiterentwickeln, gerade in den letzten paar Jahren hielt ich die Augen offen. Dann sah ich vorletztes Jahr die Anzeige bei RUAG, so bin ich hier gelandet.

Kreisbote: Hatten Sie vorher schon Kenntnisse im Bereich Flugzeugbau?

Mustafa Aschik: „Nein, gar nicht. Aber genau diese Befürchtungen hatten sich schnell zerstreut, da RUAG eine geniale Weiterqualifizierung anbot.“

Kreisbote: „Lassen Sie uns über das Schulungsprogramm sprechen. Wie können sich das Interessierte vorstellen? Wer ist Ihrer Meinung nach geeignet?“

Mustafa Aschik: „Ich denke, alle Fachkräfte aus der Metallbranche sind dafür geeignet. Natürlich sind die Techniken andere. Ich war sehr überrascht mit welcher Effizienz das Programm abläuft. Der Mix aus Theorie, Werkstoffkunde und Praxis ist ideal, dabei werden alle Schritte sehr einfach erklärt. Man bekommt einen umfassenden Überblick der technischen Spezifikationen und anstehenden Tätigkeiten wie Reiben, Senken, Nieten oder Bohren und wie man damit umgeht. Wenn man beispielsweise „Nieten“ bei Flugzeugteilen platziert, gibt es ganz andere Abläufe, aber das sitzt nach sechs Wochen.“

Kreisbote: „Was ist Ihnen im Rückblick besonders positiv in Erinnerung geblieben?“

Mustafa Aschik: „Die Arbeit mit den Lehrern und neuen Kollegen hat viel Spaß gemacht. Das ist wichtig. Wenn es Unklarheiten gab, blieb der Lehrer so lange am Ball, bis es auch der Letzte in der Gruppe alles verstanden hatte. Einmal wurde eine Person für zwei Tage krank, aber die Schulungsleiter haben sich dann extra für den Teilnehmer eingesetzt und die verlorene Zeit wieder reingeholt. Das nenne ich mal Einsatz! Am Ende waren wir alle fit.“

Kreisbote: „Wie gestaltete sich die Eingliederung nach der Qualifizierung?“

Mustafa Aschik: „Auch hier spiegelte sich das Bild der Schulung wieder. Tolle Kollegen, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft – vor allem, wenn man der „Neue“ ist. Inzwischen kann ich meine Aufgaben selbstständig ausführen, bis es soweit war, wurde ich solange angeleitet bis es keine offenen Fragen mehr gab.“

Kreisbote: „Wenn Sie drei Dinge aufzählen könnten, womit würden Sie Ihren Arbeitgeber spontan beschreiben?“

Mustafa Aschik: „Oh, da würde mir sogar mehr als drei Dinge einfallen (lacht). An erster Stelle fällt mir da das Wort Integration ein. Ich bin einfach perfekt ‚angekommen‘, ich hatte damals während der sechswöchigen Qualifizierung, und auch heute, nie das Gefühl, dass man auf sich alleine gestellt ist. Zwischen den Arbeitskollegen herrscht eine enorme Kollegialität und Hilfsbereitschaft. Auch die Vorgesetzten geben ihr Bestes, damit sich alle als Teil einer Gemeinschaft sehen. Das war schon eine Überraschung, gerade weil RUAG ein echt großer Betrieb ist. Das wirkt so familiär. Was ich vorher wusste: die Bezahlung ist spitze. Das würde ich an zweiter Stelle nennen. Man hat einen verantwortungsvollen Job und das wird dementsprechend honoriert. Als dritten Begriff würde ich Sicherheit nennen. Gerade in der heutigen Zeit ist mir ein sicherer, langfristiger Job sehr wichtig. Ich weiß, bei RUAG passt das alles.“

Kreisbote: „Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.“

Wer sich für das Schulungsprogramm in Gilching interessiert, kann sich an Christian Korb (Human Resources Manager) wenden: christian.Korb@ruag.com

Die nächsten Schulungstermine finden an folgenden Terminen statt: 16. März 2020 bis zum 4.Mai. 2020

Über das Unternehmen

RUAG International ist ein Schweizer Technologiekonzern mit Fokus auf die Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen mit Sitz in Zürich (Schweiz) und Produktionsstandorten in 14 Ländern gliedert sich in die vier Bereiche Space, Aerostructures, MRO International und Ammotec. Mit der strategischen Ausrichtung auf den Geschäftsbereich.

RUAG Aerostructures ist globaler First-Tier-Lieferant im Flugzeugstrukturbau für zivile und militärische Kunden. Die Leistungsschwerpunkte sind Entwicklung, Herstellung und Endmontage von vollständigen Rumpfsektionen, Flügel- und Steuerungskomponenten sowie von anspruchsvollen Baugruppen und Bauteilen für zivile und militärische Flugzeuge. Eine Stärke der Division ist die Steuerung komplexer Supply-Chain-Netzwerke. Sie verantwortet unter anderem die vollständigen globalen Lieferketten von Rumpfsektionen für Airbus.

RUAG International beschäftigt rund 6‘000 Mitarbeitende. www.ruag.com

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