Ramadama Starnberg: Neues Konzept soll motivieren

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Starnberg – Wie in vielen anderen Gemeinden auch, hat das Ramadama in Starnberg eine lange Tradition und daran soll sich auch nichts ändern. Da sich jedoch die Zahl der Teilnehmer an der alljährlichen Samstagsaktion kontinuierlich verringerte, hat die Stadtverwaltung beschlossen, das Ramadama heuer fast eine ganze Woche lang durchzuführen.

In der Zeit vom 2. bis 6. Mai kann sich somit jeder Teilnehmer den für ihn günstigsten Termin aussuchen. „Und wir als Stadt wollen auch Vorbild sein und werden mit Mitarbeitern daran teilnehmen“, sagte Rathauschefin Eva John bei der Vorstellung des neuen Konzepts. Dass die Bürgermeisterin selbst sowie Rathausangestellte zum Müllsammeln aufbrechen, soll nicht nur zweckdienlich sein, sondern auch motivierende Wirkung ausüben. „Vielleicht schließt sich ja die ein oder andere Firma an und stellt Mitarbeiter frei, damit sie teilnehmen können“, hofft John, die auch auf den Spaßfaktor in der Gemeinschaft setzt. So können Kindergartengruppen, Schulklassen und Vereine - auf Wunsch begleitet von Mitarbeitern des städtischen Betriebshof - am Ramadama teilnehmen. Und wie dringend eine rege Beteiligung ist, zeigen die Zahlen: rund zehn Kubikmeter achtlos weggeworfenen Mülls wurde von den ehrenamtlichen Helfern durchschnittlich in den vergangenen Jahren gesammelt. Vor allem die Seepromenade ist das ganze Jahr über stark von Verunreinigungen betroffen. „Da ein solches Engagement nicht selbstverständlich ist und der Einsatz hohe Anerkennung verdient, hilft die Stadt natürlich mit“, so John. Wer beim Ramadama teilnehmen möchte, meldet sich bis kommenden Freitag, 28. April, unter der Telefonnummer 08151/772193 oder per E-Mail: gewerbeamt@starnberg.de an - und kann dabei auch sein Wunschsammelgebiet angeben, was dann bei der Einteilung berücksichtigt wird. Müllsäcke und Einweghandschuhe können bis einschließlich Freitag, 5. Mai, im Rathaus (Zimmer 213) abgeholt werden, am Samstag, 6. mai, gibt es diese Utensilien ab 13 Uhr im Starnberger Feuerwehrhaus. Dort findet im Übrigen dann ab 15 Uhr das Abschlusstreffen mit gemeinsamer Brotzeit und einer großen Tombola statt. Auch der Jugendtreff Nepomuk wird sich am Ramadama beteiligen und führt dabei das Projekt „Ist das Kunst oder kann das weg? Gemeinsam gegen Vandalismus“ durch. Dabei wird das Team des Nepomuk zusammen interessierten Jugendlichen kleinere Schmierereien wie Sticker- und Edding-Tags entfernen. Wer die Aktion unterstützen möchte, meldet sich unter der Telefonnummer 08151/16766 oder per Mail: info@nepomuk-starnberg.de an.sb

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