Polizei sucht dringend Zeugen

Rentnerin wurde getäuscht und um eine sechsstellige Bargeldsumme beraubt

Wieder falsche Polizisten unterwegs
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Wieder falsche Polizisten unterwegs

Feldafing - Eine 93-jährige Rentnerin aus Feldafing wurde am Montag Opfer einer dreisten Betrugsmasche. Ein Betrüger gab sich ihr gegenüber als Kriminalbeamter aus. Der Dame wurde am Telefon vorgeschwindelt, dass sich ihr Bargeld bei der Bank in Gefahr befinden würde, da eine Diebesbande mit falschen Schließfachschlüsseln unterwegs sei.

Alles natürlich frei erfunden von dem Mann, der auf 35 Jahre und eine Größe von 175 cm geschätzt wird.

Die Rentnerin hatte im Vorfeld des Aufeinandertreffens ihr Bargeld von der Bank abgehoben und traf sich am Montag (9. März) gegen 9.30 Uhr mit dem Betrüger an der Bahnhofstraße in Feldafing. Ohne lange zu fragen wurde die Stofftasche, in welcher sich das Bargeld befand, von dem Betrüger entrissen. Ein Versuch der Rentnerin, ihre Tasche festzuhalten, scheiterte. Der Täter entfernte sich dann sehr schnell zu Fuß in nördlicher Richtung. Er war bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Mütze. Glücklicherweise wurde die Rentnerin nicht verletzt.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Telefonnummer 08141/6120 um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie funktioniert diese Betrugsmasche?

Ziel dieser Täter sind oftmals ältere Menschen, die durch Telefonate derart verunsichert werden, dass sie bereit sind, größere Geldbeträge von der Bank abzuheben und diesen Personen übergeben. Sie geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus, die in einer Notlage stecken. Immer wieder kommt auch die Masche des vorgetäuschten „Kriminalbeamten“ ins Spiel, der dann Überprüfungen tätigen müsste oder das Opfer anderweitig unter Druck setzt.

Verhaltenstipps der Polizei:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt!

Legen Sie den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert!

Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen oder Bekannten Rücksprache!

Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen!

Lassen Sie sich von Amtspersonen den Dienstausweis zeigen!

Informieren Sie sofort die Polizei über Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt!

Informieren Sie auch Ihre Verwandten und Bekannten über diese äußerst hinterlistige Form des Betrugs!

kb

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