Rotary Club plant Rundwanderweg um den Wörthsee

Der Gemeinderat Wörthsee gibt grünes Licht für die Beschilderung eines Wanderweges um den Wörthsee finanziert durch den Rotary Club Wörthsee. Foto: Kuhn

Der Rotary Club Wörthsee plant einen Rundwanderweg um den Wörthsee, den es bisher so nicht gibt. Über die Idee informierten in der jüngsten Ratssitzung die beiden RC-Wörthsee Mitglieder Joachim Muffler und Albrecht von Schrader-Beielstein.

An mehreren markanten historischen und landschaftlichen Punkten des Rundwanderweges sollen Hinweistafeln mit Bilder und Texten über die Historie informieren und zur Orientierung dienen. Neun Themenschilder sind für den Wanderweg vorgesehen, der in rund zwei Stunden zurückgelegt werden kann. Was die Streckenführung betrifft, so möchte man weitgehend das bestehende Wegenetz nutzen. Als Ausgangspunkt soll eine Hinweistafel am Rathaus über die Historie der Gemeinde berichten, weitere Wegweiser sind am Strandbad Raabe, an der Badewiese Seeuferweg, am Badeweg an der Roßschwemme, am Lautenbacher Hof, an der Mausinsel, an der Badewiese am Südufer wie auch am Augustiner Wörthsee angedacht. Die Initiatoren versprechen sich durch den Rundwanderweg ein attraktives Freizeitprogramm für Einheimische wie auch Touristen. Optisch sollen sich die Schilder durch ein RC-Emblem von bereits bestehenden Hinweistafeln abheben, damit es zu keinen Verwechslungen mit bereits bestehenden Rundwegen wie dem Wasserweg kommt. Die Kosten trägt der RCW, die sich auf rund 6.800 Euro laufen. Für die Erhaltung der Hinweistafeln will der Club ebenfalls selbst aufkommen. Mit der Idee eines Rundwanderweges will sich der RCW auch an die Gemeinden Seefeld und Inning wenden und um Zustimmung bitten. Desweiteren ist eine erweiterte Routenführung durchs Moor zwischen Walchstadt und Bachern geplant. In Abstimmung mit der Naturschutzbehörde soll der Weg als Steg erneuert werden. Bürgermeister Peter Flach lobte die minutiöse Planung des RCW und betonte, dass ein erweiterter Weg durchs Moor auch ein langgehegter Wunsch von ihm sei. Die Grünen-Gemeinderäte Roswitha Gahn und Peter Steinhöfel begrüßten den Vorschlag. Wenn es nach Steinhöfel geht, soll der Steg allerdings nicht von Radfahrern genutzt werden. Einstimmig befürwortete der Rat der Planung, die im Frühjahr konkrete Formen annehmen soll.

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