Sanierung bald abgeschlossen

Wenn das Wetter es zulässt, kann die Sanierung des Herrschinger Kurparks Ende April, spätestens Anfang Mai, abgeschlossen sein. Foto: Archiv

Läuft alles nach Plan, soll die Sanierung des Kurparks Ende April oder Anfang Mai abgeschlossen sein. Das stellte Landschaftsarchitektin Monika Treiber in der Gemeinderatssitzung am Montag in Aussicht - „wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht“. Zuvor erläuterte sie bei einem Ortstermin den aktuellen Stand der Arbeiten, das Gremium verabschiedete wenig später neun Ergänzungen zur bisherigen Planung.

Was die Kosten der Umgestaltung von heute 232.000 Euro leicht erhöhen wird. Trotzdem sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich für acht temporäre Stellplätze aus, die im Zuge der Verlegung des Schachbretts zwischen dem Kurparkschlösschen und der Kienbachbrücke im östlichen Teil entstehen sollen und vor allem während des Schlossgartenfestes genutzt werden. Kostenpunkt: 1.163 Euro. Laut Monika Treiber werde dort aber keine Pflasterung vorgenommen, sondern lediglich der Untergrund „etwas fester gemacht“. An dem Bild mit Rasenfläche ändere sich nichts. Im Bereich des Geothe-Häuschens, das weiterhin privat genutzt wird, soll die durchgewachsene Thujenhecke verschwinden und durch eine Nachpflanzung ersetzt werden (1.250 Euro). Dagegen lehnte die Kommunalpolitiker ein Ausgraben der beiden Tore am südlichen Eingang zum Kurpark als zu aufwendig und zu teuer (3.900 Euro) ab. Durch das Aufkiesen in den vergangenen 20 Jahren hat der Weg an Höhe gewonnen, die Tore stecken ganz einfach im Kies fest. Die Idee war, für eine Sanierung die Tore auszugraben, um so auch die fehlenden Streben und Ornamente zu ersetzen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, hätte man auch die Flügel wieder gangbar machen müssen. Das Gremium entschied sich mit 14 zu acht Stimmen für eine „ambulante Lösung“ vor Ort. Was diese kosten werde, wusste Landschaftsarchitektin Treiber am Abend noch nicht. Weiter folgte der Gemeinderat ihrer Empfehlung, die verfaulten Holzelemente neben dem Tor auf der Ostseite zu ersetzen und den Efeu aber auf jeden Fall zu erhalten (1.960 Euro). Für den Bau eines zweiten Versorgungsschachts mit Anschlüssen für den Brauereiwagen soll für 4.668 Euro die bislang provisorische Lösung dauerhaft durch eine Installation der AWA weichen. „Das ist auch eine Frage der Hygiene“, betonte Bürgermeister Christian Schiller zu der Investition. Ohne Gegenstimme passierten auch drei weitere Laternen zum besseren Ausleuchten des Parks südlich des Goethe-Hauses das Gremium (zirka 1.300 Euro), vier zusätzlichen Bänken ohne Lehne auf dem Vorplatz des Schlösschens muss ein Blumenbeet weichen, was wohl kostenneutral umgesetzt werden kann. Während Bürgermeister Christian Schiller die Geduld von Monika Treiber hervor hob - „bei den vielen Anfragen und Anregungen aus der Bevölkerung schon bewundernswert“ -, lobte Klaus Pittrich (CSU), dass die Architektin wieder die Blickachse vom Kurparkschlösschen in Richtung See, Dießen und Berge herstellt. „Das wird einfach richtig schön.“

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