Sanierung des Beruflichen Zentrums

Einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturpakets II für energetische Modernisierungsmaßnahmen von Infrastruktureinrichtungen haben die Bayerische Arbeitsministerin Christine Haderthauer und Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand vergangenen Donnerstag an Landrat Karl Roth im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in München übergeben. Die Regierung von Oberbayern fördert mit diesem Zuschuss aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern die Sanierung des Staatlichen Beruflichen Zentrums Starnberg an der Von-der-Tann-Straße 28 in Starnberg.

Mit diesen Fördermitteln sollen die Gebäudeteile aus den 60er und 70er Jahren energetisch saniert und auf das Niveau eines Neubaus gebracht werden. Hauptsächlich werden die Außenwände unter neuesten energetischen Gesichtspunkten wärmegedämmt, die Fenster mit Dreischeibenverglasungen erneuert und vorhandene Kaltdächer zu Warmdächern ausgebildet. Kältebrücken werden minimiert. Motorisch zu öffnende Fenster sorgen künftig für eine sinnvolle Nachtlüftung. Eine neue Pelletheizung mit neuen Heizkörpern trägt zur Einsparung von Energie bei, zusätzlich aber auch bald für das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern. Mit veranschlagten Gesamtkosten von rund 2,6 Millionen Euro gibt diese Maßnahme wichtige Impulse für die regionale Bauwirtschaft. Als willkommener Nebeneffekt wird sie in Zukunft durch den verringerten Brennstoffverbrauch zum Klimaschutz beitragen und auch den Bauherrn durch künftig niedrigere Betriebskosten entlasten. Das Konjunkturprogramm II umfasst für Oberbayern rund 620 Millionen Euro in 36 verschiedenen Programmteilen. Insbesondere bei den Programmen zur energetischen Sanierung und zur Lärmsanierung an Straßen werden 75 Prozent der förderfähigen Kosten vom Bund und 12,5 Prozent vom Freistaat bereitgestellt; der Rest ist von den Projektträgern aufzubringen.

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