Heimlicher Bayern-Fan

Schauspieler Stefan Wilkening im Portrait

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Starnberg – „Fanschaft“, davon ist der Schauspieler und Rundfunksprecher Stefan Wilkening überzeugt, „entscheidet sich kurz nach der Geburt!“.

Als Beweis führt er sich selbst an: 1967 in Hatzenport an der Mosel geboren, sah sich der Sechsjährige von Anhängern des FC Kaiserslautern umgeben. Er selbst, beteuert er, hatte sich damals schon dem FC Bayern verschrieben. Seit der Jahrtausendwende lebt er mit seiner Frau am Starnberger See, ist dem Erstligisten somit auch physisch näher gekommen. Ob sich diese Wende ebenso kurz nach der Geburt entschieden hat, bleibt offen. Nach einem abgeschlossenen Theologiestudium begann er 1992 in der Otto- Falckenberg-Schule in München seine Schauspielausbildung. Fußball, so Wilkening, spielt er nicht mehr, aber dafür hat er das Schwimmen für sich entdeckt. Im April zieht er die ersten Bahnen durch den See und hält das bis Ende Oktober aufrecht. Als Schauspieler arbeitete und arbeitet er mit namhaften Regisseuren wie Johannes Schmid und Dieter Dorn, feierte unter anderem mit „Warten auf Godot“ von Beckett , Algernoon in „Bunbury“ von Oscar Wilde oder Marquis Posa in „Don Carlos“ große Erfolge. Als Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel spielte er den Don Quijote. Kürzlich stand er im Ein-Mann-Stück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind auf der Bühne. Trotz des Erfolges ist Stefan Wilkening nahbar geblieben. Geht er als Don Quijote? Noch kurz vor der Probe beantwortet er geduldig jede Frage. Auch jene, welche Verkleidung der Kulturpreisträger an Fasching trage. Die Antwort bleibt er trotzdem irgendwie schuldig. Leider ist er in Berlin und kann dieses Jahr nicht am narrischen Treiben im Landkreis teilnehmen. Michèle Kirner

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