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Schnelle Wasserrettung bei zwei Segelunfälle auf Starnberger See

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Von: Alma Bucher

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Wasserwacht hilft Segler mit Segel aus dem Wasser.
Die Kreiswasserwacht Starnberg musste am Sonntag bei zwei Segelunfällen helfen. © Kreiswasserwacht Starnberg

Starnberg - Gegen 12:50 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle die Wasserretter aufgrund eines südöstlich der Roseninsel gekenterten Segelbootes, bei dem die Besatzungsmitglieder ins Wasser gefallen waren. Die erst eintreffenden Wasserwachten aus Tutzing und Ammerland nahmen den Skipper und seine Vorschoterin an Bord und kümmerten sich um die Erstversorgung. Die beiden waren zwar durchnässt, aufgrund des schnellen Einsatzes der Wasserrettung war eine weitere Versorgung durch den Landrettungsdienst aber nicht notwendig.

Das Boot selbst zeigte sich äußerst widerspenstig. Als es nach mehreren Versuchen aufgerichtet werden konnte, war es aber immer noch so vollgelaufen, dass mit jeder Welle weiter Wasser ins Boot schwappte. Hierdurch war es noch äußerst instabil und kippte mehrfach zur Seite. Nachdem es zwischen zwei Einsatzbooten eingeklemmt und damit stabilisiert wurde, mussten die Wasserretter den Mast demontieren. Erst dann war der Tiefgang so weit reduziert, dass es möglich war, das Boot auszupumpen. Anschließend wurde es von den Ehrenamtlichen der Wasserwacht Tutzing zu seinem Heimat-Yachtclub abgeschleppt .Im Einsatz waren neben den Wasserwachten Tutzing, Ammerland und Feldafing auch die Wasserschutzpolizei Starnberg. Die Wasserwachten Starnberg und Wolfratshausen waren zwar alarmiert worden, mussten aber nicht mehr ausrücken.

Weiterer Einsatz

Während dieses Einsatzes ging gegen 13:45 Uhr eine weitere Mitteilung über ein gekentertes Segelboot ein. Die Wasserwacht Feldafing wurde deshalb zunächst aus dem laufenden Einsatz entlassen und nach Norden geschickt. Etwa 500 Meter vor Niederpöcking stand dort der Skipper auf dem Rumpf seines komplett durchgekenterten Segelbootes. Nachdem es aufgerichtet worden war, konnte es von einem Vereins-Motorboot des Seglers in den Yachthafen geschleppt werden. Auch hier wurde die Wasserwacht Starnberg zur Unterstützung alarmiert, musste jedoch erneut nicht eingreifen.  (kb)

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