Maskengestaltung als Kreativ-Projekt von Schülern des BIJ

Außergewöhnliche Woche

Starnberg – Eine außergewöhnliche Schulwoche präsentierte sich den Schülerinnen und Schülern des Berufsintegrationsjahrs (BIJ) des Staatlichen Beruflichen Zentrums Starnberg Ende Januar.

Aus Ton und Pappmaché gestalteten die beiden Klassen, die derzeit das erste von insgesamt zwei Jahren an der Berufsschule Starnberg absolvieren, ganz individuelle Masken, welche sie dann im letzten Arbeitsschritt mit Acrylfarbe zum Leben erweckten. Die Schüler und Schülerinnen, die aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt kommen und aus mindestens so vielen Gründen in Deutschland Schutz suchen, arbeiteten zwei Tage höchst konzentriert an ihren Masken. Die Auseinandersetzung mit den langsam entstehenden Kunstwerken und mit sich selbst wurde Schritt für Schritt von zwei professionellen Maskenbildnerinnen aus dem Landkreis begleitet. Die fertigen Masken erzählen, so wie jeder Einzelne der jungen Menschen, ihre ganz eigenen Geschichten. Unter dem Schutz dieser Masken konnten sie sich völlig neu präsentieren und ausprobieren. Die berührenden, herzlichen und sehr individuellen kleinen Performances auf der Bühne am Ende der Projektwoche verlangten ihnen großen Mut und auch schauspielerisches Talent ab. Nicht nur für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler, sondern auch in hohem Maß für die Stärkung des Klassenverbandes, die Integration in die Schulgemeinschaft und für die Förderung und Anwendung sprachlicher Kompetenzen war das Projekt aus Sicht aller Beteiligten ein großer Erfolg. Die Erfahrungen dieser Unterrichtswoche werden den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften noch lange in Erinnerung bleiben. Lena Grundler

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