„Wir sind weiterhin für die Schulfamilie da“

Schulöffnungen im Landkreis Starnberg werden durch Sozialarbeiter begleitet

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Die schrittweisen Schulöffnungen werden durch die Sozialarbeiter begleitet. Wer sich Unterstützung holen möchte, findet die Kontaktdaten der Jugendsozialarbeiter auf der Homepage der jeweiligen Schule.

Landkreis - Seit den landesweiten Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten die Jugendsozialarbeiter des Landratsamtes Starnberg im Homeoffice. Trotz der veränderten Arbeitssituation stehen sie im intensiven telefonischen Austausch mit Schulleitungen, Klassenleitern, sowie Eltern und Schülern, weil derzeit Rat und Hilfe besonders wichtig sind. Auch die schrittweisen Schulöffnungen werden durch die Sozialarbeiter begleitet. Wer sich Unterstützung holen möchte, findet die Kontaktdaten der Jugendsozialarbeiter auf der Homepage der jeweiligen Schule.

Im Büro von Regina Henke-León klingelt das Telefon. Am Apparat ist die Mutter eines Kindes, das die 6. Klasse besucht. Sie benötigt Rat und Unterstützung, weil das Homeschooling die Familie an ungekannte Grenzen bringt. In Zeiten der Corona-Pandemie kein Einzelfall für die Jugendsozialarbeiterin an der Paul-Hey-Mittelschule Gauting. Henke-Leòn gehört zum 10 köpfigen Team der Jugendsozialarbeiter an Schulen (JaS) des Landratsamtes Starnberg. Das Ziel der Jugendsozialarbeiter ist es, kein Kind oder Jugendlichen durch das Raster der Jugendhilfe fallen zu lassen. In Zeiten der Kontaktbeschränkungen ist das eine besondere Herausforderung, da die Hilfe und Unterstützung von den persönlichen Kontakten zu den Schülern, deren Familien und der Schule lebt und somit von all dem, was in den vergangenen Wochen nicht möglich war.

Dass die Schulen nun schrittweise wieder geöffnet werden und die Fachkräfte, wenn auch unter Einhaltung besonderer Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen und zeitlich begrenzt, an ihre Einsatzschulen zurückkehren können, freut Henke-León und ihre Kollegen: „Mir fehlen meine Schülerinnen und Schüler, die persönlichen Gespräche mit ihnen, die Projekte in den Klassen, der Austausch mit den Lehrkräften und nicht zuletzt die regelmäßigen Teamsitzungen im Landratsamt“. Die Diplom-Sozialarbeiterin arbeitet seit 2008 an der Mittelschule in Gauting. Seit dieser Zeit wurde das Angebot der Jugendsozialarbeit an Schulen im Landkreis kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile arbeiten 10 Fachkräfte an 14 Einsatzschulen. Über 5.000 Schüler haben dadurch direkten Zugang zu den Angeboten der JaS. Das Angebotsspektrum umfasst unbürokratische und individuelle Beratung zu den verschiedensten Problemlagen (innerfamiliäre Konflikte, Gefährdung des Schulabschlusses, Fragen zur Berufsorientierung), gruppenpädagogische Angebote zur Stärkung der Sozialkompetenzen wie Eigenverantwortung, Rücksichtnahme oder Kommunikationsfähigkeit, die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten durch Einzelgespräche, Elternabende und Hausbesuche als auch die Kooperation mit regionalen Einrichtungen und Institutionen.

An den folgenden Schulen stehen JaS-Fachkräfte für Fragen und Anliegen zur Verfügung:

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Grundschule Starnberg

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Grundschule Pöcking

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James-Krüss-Grundschule Gilching

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Josef-Dosch-Schule – Grundschule Gauting

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Grund- und Mittelschule Tutzing

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Grund- und Mittelschule Herrsching a. Ammersee

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Mittelschule Starnberg

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Paul-Hey-Mittelschule Gauting

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Mittelschule Gilching

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Berufsschule Starnberg

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Fünfseen-Schule Starnberg- Sozialpädagogisches Förderzentrum

 

Von Kreisbote

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