Es besteht weiterhin Maskenpflicht in Bus und Bahn

Schulstart im Landkreis: Politik appelliert an vernünftiges Handeln im öffentlichen Nahverkehr

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„Tragen Sie Ihre Mund-Nasen-Bedeckung – und zwar auch beim Ein- und Ausstieg, auf dem Bahnsteig und im gesamten Stationsbereich“, bittet die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer alle Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Starnberg. Besonders jetzt zu Schulbeginn ist ein verantwortungsvolles Handeln besonders gefragt, so die Ministerin ergänzend.

Landkreis - Seit Ende April gilt in Bayern und somit auch im Landkreis Starnberg im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung. Angesichts des Start ins neue Schuljahr rufen Politik und Verkehrsbranche noch einmal eindringlich dazu auf, die Regelung auch weiterhin ernst zu nehmen.

Der Freistaat Bayern hat sich mit den anderen Bundesländern auf die Einführung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn verständigt und diese in der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgeschrieben. 

Sie gilt für Fahrgäste aller öffentlichen Verkehrsmittel sowie in Bahnhöfen und an Haltestellen. Von der Pflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nachweislich keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Schreyer appelliert

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass alle Fahrgäste in Bayern sicher und gut unterwegs sind. Deshalb dürfen wir jetzt nicht nachlässig werden. Wenn alle eine Maske tragen, dann sind wir auch alle geschützt. Das ist vor allem jetzt wichtig, wenn wieder mehr Menschen zur Schule und zur Arbeit fahren“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Kerstin Schreyer. Sie sendet auch an alle Landkreisbürger den eindringlichen Appell beim Ein- und Ausstieg, auf dem Bahnsteig und im gesamten Stationsbereich stets einen Mund-Nasenschutz zu tragen. 

Maske schützt

„Nach dem Ferien- und für Viele auch Urlaubsende und mit dem Schulbeginn wird es sich in Bahn oder Bus nicht immer vermeiden lassen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dann schützt die Alltagsmaske vor einer Verbreitung des Coronavirus. Die Maskenpflicht ist deshalb richtig und notwendig. Bisher sind die Menschen hier sehr vernünftig unterwegs“, betont Robert Niedergesäß, Sprecher der Verbundlandkreise im MVV.

Verstöße werden geahndet

Das Nicht-Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung stellt einen Verstoß gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dar und kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Einhaltung der Verordnung wird von den Sicherheitsbehörden und der Polizei überwacht und durchgesetzt.

Geringes Risiko

„Den Fahrgästen, die in Fahrzeugen und Bahnhöfen Mund und Nase korrekt bedecken – und das ist die große Mehrheit – gilt unser Dank: Sie tragen zum Schutz aller bei! Die Ansteckungsgefahr in Bussen und Bahnen ist nach aktuellem Kenntnisstand, wenn sich alle an die geltenden Regelungen halten, gering. Um das Risiko auch in Zukunft gering zu halten, tun wir alles Nötige. Und setzen zugleich weiterhin auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Fahrgäste“, so MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch. Über die Informationskampagnen zur Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung hinaus engagieren sich die Verkehrsunternehmen im MVV auf vielfältige Weise, um für den Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern zu sorgen.

Regelmäßige Reinigung

Fahrzeuge und Anlagen werden regelmäßig und gründlich gereinigt, Hygienevorgaben für Mitarbeiter wurden ausgeweitet. Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt tragen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung oder schützen den Fahrgast durch Trennscheiben, die seit einiger Zeit schrittweise installiert werden. Zudem wurde überall dort, wo es heute schon technisch möglich ist, eine automatische Türöffnung angewiesen und alle Fahrzeuge werden an Endhaltestellen oder bei längeren Standzeiten durchlüftet. 

Mehr Infos im Netz unter www.stmb.bayern.de oder unterwww.mvv-muenchen.de/coronavirus.


Von Kreisbote

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