Zuerst eine Bestandsaufnahme

Seefeld ist auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde

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Die Mitglieder des Steuerungskreises: (v.l.) Johanna Senft, Martin Kretschmann, Doris Kömmling, Nicole Denk und Dr. Oswald Gasser.

Seefeld – Die Gemeinde Seefeld möchte „Fairtrade-Kommune“ werden. Um diese Ziel zu erreichen, haben sich bereits im Juli Dr. Oswald Gasser, der dritte Bürgermeister, Nicole Denk und Doris Kömmling zur ersten Sitzung des Steuerungskreises getroffen.

Die Gemeinde hat sich, wie der Landkreis selbst und weitere Kommunen, vorgenommen als „Fairtrade-Kommune“ zertifiziert zu werden. Der Beschluss dazu ist im Gemeinderat bereits im Mai gefallen. „Fairtrade bedeutet für jeden einzelnen von uns die Möglichkeit, im Alltag Menschen im globalen Süden auf Augenhöhe zu begegnen“, betonte Doris Kömmling, die in der Entwicklungszusammenarbeit in Bénin in Westafrika tätig war. Die Hechendorferin ist Vorsitzende des Steuerungskreises. Der Steuerungskreis wird nun zuerst eine Bestandsaufnahme vornehmen und untersuchen, welche Kriterien für eine Fairtrade-Gemeinde Seefeld bereits erfüllt sind. In einer Kommune der Größe Seefelds müssen, laut den Kriterien des Vereins „TransFair e.V.“, in drei Geschäften und zwei Gastronomiebetrieben mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten werden. Außerdem müssen in einer Schule, einer Kirchengemeinde und einem Verein faire Produkte verwendet sowie Bildungsaktivitäten zu eben diesem Thema durchgeführt werden. „Gefühlsmäßig sind wir da auf einem guten Weg, aber für eine Zertifizierung brauchen wir das schwarz auf weiß“, sagte Nicole Denk, die die Grundschulbücherei in Seefeld betreut. Inzwischen ist die Steuerungsgruppe um drei weitere Mitglieder gewachsen: Martin Kretschmann aus Seefeld, Susanne Laßleben aus Meiling, die Gemeinderätin Johann Senft und Barbara Lindinger vom Sepperlwirt in Meiling wollen den Fairtrade-Gedanken in der Gemeinde Seefeld umsetzen.

kb

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