Wenn sich Türen und Fenster – wieder - öffnen

Sehnsucht Starnberger See - Villen und ihre berühmten Bewohner im Portrait

Villa musian
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Die Villa Musian in Starnberg öffnet wieder ihre Türen.

Starnberg - Historische Villen und Landhäuser rund um den Starnberger See repräsentieren ein bedeutendes Stück Kulturgeschichte. Und sie zeugen von der starken Sehnsucht nach der magisch anziehenden Schönheit des Sees. Ein repräsentatives Sommerhaus sollte einst der Erholung dienen und dem Wohlstand seiner Besitzer Ausdruck verleihen. Stets waren die eleganten Villen aber auch Schauplätze von Liebesgeschichten und Dramen, von Geistesblitzen in großer Einsamkeit und vor allem von Gipfeltreffen der Kunst.

Elisabeth Carr, Leiterin der KunstRäume am See lädt daher zum Auftakt einer spannenden, künstlerischen Villenpartie in eines dieser herrschaftlichen Sommerhäuser ein, in die persönlich bewohnten Räume der Villa Mussinan. 

Dabei schlägt die Autorin und Kunsthistorikerin Katja Sebald ihr neues Buch, „Sehnsucht Starnberger See“ auf und erzählt Geschichte(n) aus der Villa Mussinan. Es wird der Geist des Hauses mit seinen Gesichtern lebendig. 

Und es zeigt sich die Kunst, wie sie einst und heute in den Räumen wirkt. So die zeitgenössischen Werke von Helmut Geierstanger mit „Uferlandschaften“ und „Landschaften (A. Böcklin)„ in einer mehrwöchigen „Gallery to live in“, zusammen mit den Bildern des einstigen Haus- und Hofmalers Edward Cucuel und seiner Frau Clara Lotte von Cucuel-Marcard. 

Die klangliche Versinnbildlichung der Villa Mussinan wird durch die beiden, ebenfalls am Starnberger See lebenden, Künstler Esther Schöpf (Violine) und Norbert Groh (Klavier) hörbar. Mit musikalischen Intarsien der Jahrhundertwende, der 20-er Jahre bis hin zur heutigen Zeit - in der deutschen Erstaufführung von „Distant mountains“ der in Australien lebenden Komponistin Elena Kats-Chernin ist die einmalige Atmosphäre des Hauses zu erleben.  

Auftakt ist am Freitag, 18. Juni, um 19 Uhr in der Villa Mussinan (Possenhofenerstraße 19) in Starnberg. Im Anschluss kann die Ausstellung bis 22 Uhr besichtigt werden.

Die weiteren Ausstellungstermine sind: 20.Juni./26./27.Juni. sowie 3./4.Juli. von jeweils 16 bis 20 Uhr.

Aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen und begrenzten Platzzahl bitten die Veranstalter dringend um Einhaltung der aktuellen Regelungen und um verbindliche Anmeldung via E-Mail an kunstraeume-am-see.de.

Kreisbote

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