30 Jahre Seniorencafé

"Leute wollen ratschen"

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Gauting – Kaffee und Kuchen gab es schon immer. So auch auf der Jubiläumsfeier zum 30. Bestehen im Gautinger bosco. Bürgermeisterin Brigitte Kössinger ließ bei einem geselligen Nachmittag die Geschichte des Seniorencafés Revue passieren.

Die Idee, einen Treffpunkt für Senioren anzubieten, kam vom damaligen Gautinger Bürgermeister Ekkehard Knobloch. Gemeinsam mit den Vereinen wurde am 18. September 1985 die erste Veranstaltung angeboten. Zum damaligen Zeitpunkt hieß das Seniorencafé noch Seniorenfilm, denn bis 2012 wurden insgesamt 220 Filme gezeigt. Los ging es mit dem Drama „Die goldene Stadt“. Dass man keinen fröhlicheren Film für den Auftakt des Seniorentreffs gewählt hatte, erklärte Kössinger mit dem Wunsch vieler Senioren den Vorkriegszeit-Streifen, der nicht mehr gezeigt wurde, wiederzusehen. Danach folgten Filme aus allen Genres, zuletzt auch internationale Produktionen. Mittlerweile werden keine Filme mehr gezeigt. 2012 musste das Gautinger Filmcasino wegen eines Wasserschadens schließen. Zu diesem Zeitpunkt sah es gar nicht so rosig aus für das Kulturspektakel, wie die Hauptorganisatorin Inge Erb erzählte: 32 Teilnehmer zählte die Veranstaltung damals. Sorgen solcher Art plagen Erb nun nicht mehr. Die Zahl der teilnehmenden Senioren hat sich mehr als verdoppelt. Zusammen mit sechs Helferinnen kümmert sich Erb um den reibungslosen Ablauf des Seniorencafés – und das seit Anfang an. Erst in ihrer Funktion als Hausmeisterin des bosco, dann, nach ihrer Rente, in ehrenamtlicher Tätigkeit. „Die Leute wollen ratschen“, erklärte die Organisatorin den Erfolg des Seniorencafés. Kössinger wünschte den Senioren „noch viele weitere Treffen bei Kaffee und Kuchen“. cd

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