Sicherheit für Drahteselnutzer

Bald sollen Radfahrer nicht mehr wie hier auf der Straße fahren müssen. Foto: Jaksch

Die Stadt Starnberg möchte einen durchgehenden Radweg schaffen – abseits der Hauptstraße vom Bahnhof Nord bis zum Maisinger Bachtal. Die Realisierung kostet insgesamt rund 735.000 Euro. Ob die Anlieger unter Umständen einen Teil mitbezahlen müssen, muss noch geklärt werden.

Aus diesem Grund zog Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger in der jüngsten Sitzung auch die lange erwartete Machbarkeisstudie zurück. Grund: Es sind noch Gespräche mit dem Landratsamt zu führen, um zu prüfen, ob der Bau von Radwegen umlagefähig ist. Schon lange will Starnberg einen durchgehenden Radweg schaffen, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern. Wo er verlaufen soll, steht auch eigentlich fest. Die Wegeführung ist geplant wie folgt: Vom Bahnhof Nord bis zum Riedener Weg wird der heutige Grünstreifen neben dem Gehweg zugunsten eins kombinierten Geh- und Radweges geopfert – und dieser dann bis zum Gymnasium und weiter entlang der Rheinlandstraße bis zur Hanfelder Straße geführt. Weiter geht es dann für Radfahrer entweder über die Von-der-Tann-Straße oder über die Augustenstraße und über den Weg an der Nordseite des Schlossbergs bis zur Mühlbergstraße. Von hier aus können sie über das Mühlbergschlössl zur Söckinger Straße fahren – und dann weiter über die Maisinger-Schlucht-Straße bis ins Maisinger Bachtal. In diesem Jahr soll schon einmal der erste Abschnitt vom Bahnhof Nord bis zum Gymnasium in Angriff genommen werden sowie die Verbreiterung einer Engstelle am Schlossweg. Dafür sind 160.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt – die andere Maßnahmen sollen 2012 passieren. Allerdings muss der Stadtrat der Planung sowie den Gesamtkosten noch zustimmen. Der Bauausschuss hatte bereits einstimmig sein Ja zu dem Projekt gegeben.

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