Soldaten fühlen sich wohl

Über 5.000 Besucher strömten am vergangenen Samstag auf den Festplatz der Maxhof-Kaserne, um beim „Tag der offenen Tür“ den 50. Geburtstag der Bundeswehr im Landkreis zu feiern.

Den Auftakt zur 50-Jahr-Feier der Stationierung der Bundeswehr im Landkreis Starnberg bildete ein Festakt mit 400 geladenen Gästen am Abend zuvor. Die heutige Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr, die in der Nato ein großes Ansehen genießt und mit knapp 700 Stammsoldaten und zivilen Mitarbeitern sowie zukünftig rund 10.000 Lehrgangsteilnehmern pro Jahr eine der größten Schulen der Streitkräfte ist, wurde als Fernmeldeschule des Heeres im September 1956 in Sonthofen gegründet. Mit dem Umzug 1959 nach Feldafing und Pöcking fand die Schule am Starnberger See ihre Heimat. Schulkommandeur, Brigadegeneral Helmut Schoepe, bedankte sich in seiner Festansprache bei der Bevölkerung für die „hervorragende Aufnahme und Integration“ der Soldaten während der vergangenen Jahrzehnte: „Wir Soldaten fühlen uns hier im Landkreis wohl.“ Auch die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Gremien funktioniere reibungslos und sehr harmonisch: „Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig, wenn Not am Mann ist“, so Schoepe. Als Beispiel führte er während der Bauzeit des neuen Schulgebäudes in Feldafing die Unterbringung mehrerer Schulklassen in Containern auf dem Gelände der Kaserne an. „Im Gegenzug waren wir in der Lage während der Erneuerung unseres Sportplatzes in den vergangenen zwölf Monaten den Sportplatz der Gemeinde Pöcking mit zu nutzen“, erklärte der Brigadegeneral. Beim Tag der offenen Tür am Samstag bot die Bundeswehr ihren vielen kleinen und großen Besuchern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm – von einer luftunterstützten „dynamischen Leistungsschau“ mit Hubschraubern und Fallschirmspringern, aktuellen und historischen Fernmeldesystemen oder einer Ausbildungsstation „Leben im Felde“ bis zu „Seilgarten“, Kartfahren sowie eine „Kid`s area“ oder Hundevorführungen und Geländefahrten mit Rad- und Kettenfahrzeugen der Bundeswehr. Musikalisch sorgten das Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen, britische und französische Dudelsackspieler sowie das amerikanische „USAREUR Brass Quintett“, die Pöckinger Blaskapelle sowie die Pöckinger „Aschering Blues“ für gute Stimmung.

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