Sonderfahrt für die Besten

Erstmals wurden Oberbayerns beste Absolventen der Abschlussprüfungen im Landkreis Starnberg ausgezeichnet. Bei einer Sonderfahrt auf der „MS Starnberg“ überreichte IHK-Präsident Erich Greipl den Kandidaten ihre Abschlusszeugnisse und gratulierte zur großartigen Leistung. Auch der Vorsitzende des IHK-Gremiums Starnberg, Walter Essler gratulierte der „Elite des Berufsnachwuchses“.

Er freute sich besonders, dass diese Veranstaltung erstmals auf dem repräsentativen Flagschiff der Bayerischen Seenschifffahrt stattfand. „Auch freue ich mich darüber, dass es uns gelungen ist, diese Veranstaltung aus München in die Region zu holen“, so Essler. Trotz unruhiger Zeiten sei die Feierstunde Anlass optimistisch in die Zukunft zu blicken. „Wir wissen, dass unsere Unternehmen nur erfolgreich sind, wenn unsere Mitarbeiter erfolgreich sind“, so der Vorsitzende des IHK-Gremiums Starnberg. Mit einer höchsten Standards genügenden Ausbildung hätten die Prüflingsbesten einen hervorragenden Grundstein für die berufliche Entwicklung gelegt. Insgesamt waren 20.036 Kandidaten zur Prüfung angetreten. Rund 94 Prozent der Teilnehmer haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet – aber nur 120 von ihnen legten mit der Gesamtnote Eins die beste Prüfung in ihrem Ausbildungsberuf ab. Oberbayerns Beste Auszubildende in einem IHK-Beruf kommt aus dem Landkreis Erding. Elisabeth Speer erzielte in ihrer Abschlussprüfung zur Versicherungskauffrau 99,75 Punkte. IHK-Präsident Erich Greipl betonte bei der Verleihung der Abschlusszeugnisse: „Sie haben mit Ihren exzellenten Leistungen bewiesen, dass sie – allem Prüfungsdruck zum Trotz – in der Lage sind, sich mit ihrem erworbenen Wissen und Können erfolgreich durch zu setzen“. Sie hätten dabei auch gezeigt, dass sie wüssten, worauf es im Berufsleben ankommt: „Mit Beharrlichkeit und Fleiß zu arbeiten, um ein Ziel zu erreichen“, so der IHK-Präsident. Im globalen Wettbewerb sei die Wirtschaft immer stärker auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter bestimmten über den Erfolg der Unternehmen, unterstrich Greipl in seiner Festrede. Er forderte die Unternehmer auf, trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage den Nachwuchs weiterhin zu fördern. Investitionen in Bildung und Weiterbildung seien die beste Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Als drängendes bildungspolitisches Problem bezeichnete Greipl die oftmals mangelhafte Ausbildungsreife der Schulabgänger. „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass jedes Jahr fast 10.000 Jugendliche in Bayern die Schule ohne Abschluss verlassen“, sagte der IHK-Präsident. Das verschärfe das Nachwuchsproblem der Firmen unnötig. Durch die demographische Entwicklung schwindet ohnehin künftig die Zahl der Schulabgänger.

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