Sonderflughafens Oberpfaffenhofen

Ostwind bringt Lärm mit

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Oberpfaffenhofen – In Punkto Fluglärm sind es für die Nachbarn des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen die ruhigsten Zeiten seit Jahrzehnten.

Wurden früher 23.000 Flugbewegungen jährlich gezählt, sind es derzeit knapp 12.000. Laut rechtskräftigem Urteil sind knapp 10.000 Flugbewegungen jährlich alleine für den Geschäftsreiseflugverkehr genehmigt. Für den Werks- und Sportflugverkehr gibt es keine Begrenzung. Aktuelle Zahlen belegen, dass im Jahr 2012 insgesamt nur knapp 12.000 Flugbewegungen stattgefunden haben, erklärte Thomas Warg, Pressesprecher der Edmo-Flughafenbetreibergesellschaft. Dabei fielen auf die Geschäftsflieger gerade einmal knapp 2.300. Der Rest setzte sich aus Starts und Landungen für den Werksflugverkehr und für die Sportflieger zusammen. „Nimmt man die Zahlen des ersten Halbjahres für 2013, werden es auch nicht mehr werden“, betonte Warg. Die von Bürgern wahrgenommenen erhöhten Flugbewegungen sind demnach nicht dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen zuzuschreiben, versichert er. Vielmehr herrsche seit Wochen Ostwind, so dass der reguläre Linienverkehr, der aus dem Süden kommt und über dem Landkreis Starnberg und der Stadt Germering den Münchner Flughafen anfliegt, durch den Ostwind möglicherweise stärker wahrgenommen wird. „Das ist die einzige Erklärung, die es dafür gibt.“ Der Pressesprecher erinnert daran, als vor noch gar nicht allzu langer Zeit immerhin 23.000 Flugbewegungen jährlich gezählt wurden und dies durchaus als „normal“ eingestuft wurde. Im Moment läuft zwar seitens der Gemeinde Gilching und einiger Privatkläger noch eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, über die frühestens im Herbst entschieden werden soll. Doch an den vom Münchner Verwaltungsgerichtshof per Urteil bestätigten 9.725 Flugbewegungen für Geschäftsflieger wird laut Fachanwälte nicht mehr zu rütteln sein. pop

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