Wohnungsgenossenschaft Starnberger See

Sozialwohnungen für kleineren Geldbeutel

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Starnberg - Bezahlbarer Wohnraum ist knapp – nun werden in der Kreisstadt Starnberg erstmals seit über 20 Jahren wieder Wohnungen gebaut, die sich auch Geringverdiener leisten können.

Bauherr ist die Wohnungsgenossenschaft Starnberger See eG, deren Vorstand sich in der vergangenen Woche zum symbolischen Spatenstich für das Neubauvorhaben am Rudolf-Widmann-Bogen traf. Bis Herbst 2014 entstehen hier 27 neue Wohnungen. Bei strahlendem Sonnenschein begutachtete Vorstandssprecher August Mehr mit seinen Mitstreitern die Baugrube, die auf dem ehemaligen Fußballfeld der FT Starnberg in der Angerweide bereits entstanden ist. Die Freude über den Bau der Sozialwohnungen war allen deutlich anzusehen. Immerhin ist es bereits über zwei Jahrzehnte her, dass die Wohnungsgenossenschaft bezahlbaren Wohnraum neu schaffen konnte. Ermöglicht wurde das Projekt dank der Unterstützung der Stadt, die das Grundstück am Rudolf-Widmann-Bogen zur Verfügung gestellt hat. August Mehr dankte hier im besonderen Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger als treibenden Motor sowie Architekt Michael Amberg. Dieser hatte sich bei einem Architektenwettbewerb, an dem sich 30 Büros beteiligten, mit seinem Entwurf durchgesetzt. „Er hat nicht nur den Wettbewerb gewonnen, sondern auch unsere Herzen gewonnen“, erklärte August Mehr. Amberg sei es gelungen, die konventionellen Vorstellungen der Wohnungsgenossenchaft mit der umliegenden Architektur zu ver- einen. Insgesamt kostet das Projekt rund 6,2 Millionen Euro, 15 Prozent der Summe trägt die Wohnungsgenossenschaft aus Eigenmitteln. Ab Herbst 2014 sollen die 27 neuen Wohnungen bezugsfertig sein. Die Nachfrage nach den Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen ist groß. „Bereits jetzt haben sich 250 Interessenten bei der Wohnungsgenossenschaft gemeldet“, berichtete Günther Weikl. Vergeben sind die Wohnungen allerdings noch nicht, die Vergabe findet erst kurz vor der Fertigstellung statt. Wie hoch der Mietpreis für die einzelnen Wohnungen ist, hängt vom Einkommen der Mieter ab. So kostet ein Quadratmeter ab 5,50 Euro (Einkommensstufe I) bis 7,10 Euro (Einkommensstufe III). Andrea Jaksch

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