Pünktlich zu Ferienbeginn starten die Arbeiten

Spatenstich für Dreifach-Turnhalle der Realschule Herrsching

Von links: Ulli Sommersberger, Ulrich Köbberling, Andreas Haustein, Andrea Sommersberger, Rita Menzel-Stuck, Bürgermeister Christian Schiller, Bürgermeister Manfred Walter, stv. Landrat Georg Scheitz und Stefan Amon trafen sich an der Stelle, wo die zukünftige Sporthalle ihren Platz findet.
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Von links: Ulli Sommersberger, Ulrich Köbberling, Andreas Haustein, Andrea Sommersberger, Rita Menzel-Stuck, Bürgermeister Christian Schiller, Bürgermeister Manfred Walter, stv. Landrat Georg Scheitz und Stefan Amon trafen sich an der Stelle, wo die zukünftige Sporthalle ihren Platz findet.

Herrsching - Nach langen Planungen und einer kleinen Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie konnte nun der langersehnte Spatenstich auf dem Gelände der Realschule durchgeführt werden. Im kleinen Kreis trafen sich alle Verantwortlichen um den Baubeginn feierlich zu starten.

So begrüßte der Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes für weiterführende Schulen im westlichen Landkreis, Gilchings Bürgermeister Manfred Walter, den stellvertretenden Landrat Georg Scheitz, Bürgermeister Christian Schiller, Schulleiterin Rita Menzel-Stuck und deren Stellvertreter Marcus Detsch, Andrea und Ulli Sommersberger, Ulrich Köbberling vom Architekturbüro Sommersberger, Andreas Haustein zuständig für die Elektroplanung sowie Geschäftsleiter Stefan Amon vom Zweckverband, Gemeindeverwaltung und Bauleiter.

Vize-Landrat Georg Scheitz betonte, „Herrsching ist uns was wert. Ich wünsche mir einen guten Bauvorschritt und bitte bleiben Sie im finanziellen Rahmen. Wir wollen lange darauf stolz sein“. „Von der Investition des Landkreises in die Sporthalle können alle sieben Mitgliedsgemeinden profitieren", so Manfred Walter. Rektorin Rita Menzel-Stuck freute sich besonders auf diesen "großen Tag der Freude". Und betonte, "ich freue mich riesig auf den Neubau der Dreifachturnhalle. Wir haben so eine tolle Schule. Nun fehlt noch die neue Sporthalle. In dieser sollen außer Sport auch Veranstaltungen, Musikfeste und Zeugnisverleihungen stattfinden. Mein Herz hängt an dieser Halle sehr“. Ullrich Kopperung vom Architektenbüro Sommersberger sagte, „nach einer langen Planungsphase geht es nun vom Schreibtisch zur Ausführung auf die Baustelle. Zwar mit einer kleinen Verzögerung aufgrund der Corona-Pandemie aber alle beteiligten Firmen wollen kooperativ zusammen arbeiten in dieser etwas anderen Zeit“. Zum Abschluss erläuterte Geschäftsführer Stefen Amon, dass die nur 20 Jahre alte Zweifachturnhalle einfach nicht mehr den Anforderungen gerecht wurde. In eineinhalb Jahren wird die neue Sporthalle fertig sein und hofft auf ein traditionelles Richtfest für die Firmen. Die neue Halle wird zusätzlich zum Sportbetrieb mit einer Tribüne und einer mobilen Bühne für Theateraufführungen in Betrieb gehen. Maximal 1.000 Besucherinnen und Besucher finden Platz in der neuen Halle, die 56 Meter lang, 44 breit und sieben Meter hoch sein wird. Die zukünftige Halle wird über das großräumige Foyer im Erdgeschoss betreten, diesem Foyer ist die kleine Aufwärmküche mit Lager und das halböffentliche Besucher- und Behinderten WC zugeordnet. Vom Foyer geht ein Flur zu den Umkleiden der Turnhallen. Jedem Turnhallenteil ist eine Großumkleide jeweils mit einer Umkleide und Dusche für Damen und Herren zugehörig. Für die Lehrerschaft ist ein großer zentraler Lehrerraum mit abgetrennten Umkleiden und Duschen für Damen und Herren geplant. Die einzelnen Hallenteile werden über die Umkleiden und Flure, die gleichzeitig auch als Fluchtwege sind, erschlossen. Ein durchgängiger, direkt den Hallen zugeordneter Geräteraum, ein kleiner abschließbarer Regieraum als Zentrale für die Bühnentechnik runden die Räumlichkeiten der Halle ab. Die Tribüne im ersten Obergeschoss wird vom Foyer aus über eine einläufige Treppe und ein barrierefreien Haus-Lift erschlossen. Die gesamte Halle wird barrierefrei ausgestattet.

Das Dach wird begrünt und mit einer Photovoltaikanlage als regenerative Energiequelle errichtet. Im nördlichen Außenbereich entsteht ein Beachvolleyballplatz. Die Kosten werden rund zehn Millionen Euro betragen. Diese werden anteilig auch vom Freistaat Bayern bezuschusst. Zudem tragen der Landkreis und die sieben Mitgliedsgemeinden die Kosten.

kb

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