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Sprachenvielfalt und Dialekte: Online-Portal des bayerischen Kultusministeriums fördert Mundart

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Fastnacht in Franken
Vertreter der bayerischen Sprachenvielfalt: Ministerpräsident Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner pflegen den fränkischen beziehungsweise oberbayerischen Dialekt. © Nicolas Armer/dpa

Region - Egal ob in Bayern, Deutschland oder auf der ganzen Welt – Dialekte und Mundarten zeugen von kultureller Vielfalt. Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo stellte anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache die Bedeutung von regionalen Sprachvarianten und kultureller Vielfalt heraus.

„Dialekt ist weit mehr als ein Gefühl von Heimat. Dialekt schafft Identität. Wer sich mit Dialekt beschäftigt, setzt sich mit seinen kulturellen Wurzeln auseinander und lernt, auch mit anderen Herkunftssprachen wertschätzend umzugehen.“ Dialekt mit seinen ganz unterschiedlichen regionalen Färbungen wird auch auf den bayerischen Schulhöfen gepflegt. Auch wenn man selbst keinen Dialekt spricht, die Auseinandersetzung mit Sprachvarianten und regionalen Bräuchen ist eine wichtige fächer- und schulartübergreifende Bildungsaufgabe. „Ich danke allen Lehrkräften, die sich bei der interkulturellen Bildung engagieren und oftmals sehr kreative Projekte auf den Weg bringen – sei es einen Poetry Slam in Mundart oder einen eigenen Projekttag zur Sprachenvielfalt vor Ort. Ich bin überzeugt, dass unser neues Online-Portal ‚Dialekte und regionale Kultur‘ für die interkulturelle und sprachliche Bildung wertvolle Anregungen und Unterstützungsangebote liefert“, so Piazolo weiter.

Das Online-Portal (www.dialekte.schule.bayern.de) wartet mit einem reichhaltigen Angebot auf: Neben fachlichen Hintergrundinformationen finden sich Unterrichtsmaterialien, Aufgabenbeispiele für verschiedene Fächer und Jahrgangsstufen, Projektideen und Medientipps zum Thema Dialekt und regionale Kultur. Zudem ist das Portal auch als Mitmach-Angebot gedacht: Schulen reichen ihre best-practice-Beispiele ein und stellen damit allen bayerischen Schulen weitere Ideen und Anregungen aus der Praxis zur Verfügung.

Kreisbote

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