„Umweltpreis ist noch keine Umweltpolitik“

Stadt Starnberg vergibt ab 2022 Umweltpreis - Grüne kritisieren die Entscheidung als „Politik fürs Schaufenster“

Stadt Starnberg Umweltpreis
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Die Stadt Starnberg vergibt ab dem Jahr 2022 einen Umweltpreis (Symbolbild).

Starnberg - Auf Anregung des CSU-Stadtrats Rudolf Zirngibl wird die Stadt ab 2022 einen Umweltpreis ausloben. Die alle zwei Jahre zu vergebende Auszeichnung versteht sich als Ergänzung zum Energiespar-Förderprogramm der Stadt und ist mit 1.500 Euro dotiert. 

Gewürdigt werden können damit sowohl Bürger als auch Firmen, die sich entsprechend „umweltschützerisch“ engagieren, also einen Beitrag dazu liefern, in der Stadt Emissionen zu senken oder Strom/Wasser zu sparen. Über die Vergabe der Auszeichnung entscheidet letztlich das Stadtratsplenum, Vorschläge macht der Umwelt-, Energie- und Mobilitätsausschuss. Der Grünen-Fraktionssprecher Franz Sengl stimmte dem einhellig befürworteten Zirngibl-Antrag zwar zu, merkte in Richtung des CSU-Kollegen aber kritisch an: „Ein Umweltpreis ist noch keine Umweltpolitik, lieber Rudi!“ Das sei „Politik fürs Schaufenster“, so Sengl. Zur Erheiterung der Stadträte erklärte der Grüne, dass er den Antrag dennoch unterstütze.

Thomas Lochte

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