Stadtbücherei Starnberg soll neue Öffnungszeiten bekommen

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Starnberg – Im Mai vergangenen Jahres wurde die Starnberger Bücherei beauftragt, ein Konzept für eine Weiterentwicklung in Richtung Umstieg auf Selbstverbuchung mittels RFID (Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) zu erstellen - inklusive der Prüfung von bedarfsgerechten Öffnungszeiten und Personaleinsatz. Eigentlich hätte Stadtbüchereileiterin Bettina Degenhart noch etwas Zeit gehabt - gewünscht war damals das dritte Quartal - aber sie schaffte es bereits jetzt, dem Kulturausschuss das neue Konzept zu erläutern.

So hat die Prüfung des Umstiegs auf RFID ergeben, dass eine Realisierung möglich ist, die entsprechenden Mittel sind auch bereits im Haushalt 2017 zur Verfügung gestellt worden. Allerdings muss das Team der Bücherei vor der Umstellung den gesamten Bestand von etwa 35.000 Medien bearbeiten, hinzu kommen noch diverse Umbaumaßnahmen. Mit der geplanten Modernisierung ist eine Ausweitung der Öffnungszeiten von bisher 30 auf 32 Stunden ohne weiteren Personalbedarf möglich. Zusätzlich erlaubt die Öffnung über die Mittagszeit sowohl den Schülern als auch den berufstätigen Starnbergern, die Bücherei in der Mittagspause aufzusuchen. Mit der Samstags- öffnung werden insbesondere die Wünsche und Bedürfnisse von Familien und Berufstätigen mit langen Arbeitswegen beziehungsweise Arbeitszeiten in den Abendstunden aufgegriffen. Die veränderten Öffnungszeiten sichern sämtlichen Zielgruppen die Nutzung des Angebots der Bücherei durch persönliches Erscheinen, ergänzt durch die Möglichkeiten, die die Onlineleihe und der Brockhaus online bieten. Nach der Realisierung des Konzepts der Selbstverbuchung werden die Öffnungszeiten dann wie folgt lauten: dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Umgesetzt werden könnte es Ende nächsten Jahres, wenn die erforderlichen Umbaumaßnahmen und die Bestandsbearbeitung abgeschlossen sind.sb

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