Stadtmarketing Starnberg

Branchen-Mix und mehr Events

Die künftig von der Stadt finanzierte neu eingerichtete Stadtmarketing-Stabstelle kümmert sich unter anderem um den Erhalt eines bunten Branchen-Mixes und die schnelle Neuvermietung leer stehender Läden.
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Starnberg – Um in Zukunft die im Laufe der Zeit immer mehr gewordenen Aufgaben und sowohl sachlich als auch finanziell erfüllen zu können, bekommt das Stadtmarketing Starnberg eine neue Struktur.

Einen Teil der bisherigen Arbeit wird von einer neu geschaffenen Stabstelle im Rathaus aus organisiert, zu der Stadtförderer Lars Werkmeister gehört. Gemeinsam mit den beiden Bürokräften der Stadtmarketing-Geschäftsstelle ist er damit städtischer Angestellter und untersteht direkt dem Bürgermeister. Der Hauptausschuss bewilligte für einen Probelauf von 24 Monaten 187.000 Euro pro Jahr. Zu den Aufgaben der neuen Stabsstelle, die wie bisher an der Wittelsbacherstraße bleibt und für die die Stadt Starnberg die Raumkosten übernimmt, gehört das Veranstaltungsmanagement für Events wie den „Eiszauber“ oder „Starnberg bewegt“. Ebenso wird Werkmeister für die Stadtwerbung sowie die Imagepflege und das Flächen- und Sortimentsmanagement verantwortlich sein, damit leer stehende Geschäfte in der Kreisstadt wieder schnell vermietet werden können und der Branchen-Mix stimmt. Auch die Koordination der Interessensgruppen rund um die Stadtentwicklung unterliegt der neuen Stabsstelle. Der Verein kümmert sich mit dem „Citymanagement“ hauptsächlich um die Interessen der Mitglieder aus dem Handel und veranstaltet Einzelprojekte wie den „Adventskalender“ oder die „verkaufsoffenen Sonntage. Dafür erhalten die Mitglieder jährlich bis zu 40.000 Euro Zuschuss von der Stadt. Voraussetzung: Er muss Mitglieds- beiträge in gleicher Höhe einnehmen. Insgesamt kostet das neue Modell der Stadt statt der bisher für das Stadtmarketing bereit gestellten 70.000 Euro nun jährlich 157.000 Euro. Darüber hinaus sind wahrscheinlich weitere 97.000 Euro für Events wie den „Eiszauber“ oder den Internetauftritt und die Veröffentlichung eines Magazins nötig. Nach der zweijährigen Probephase soll geprüft werden, ob die Gründung einer GmbH für das Stadtmarketing sinnvoll ist. Weil ein solches Modell größere Unabhängigkeit vom Rathaus bringt und eine GmbH auch anderweitig Einnahmen erzielen darf, hatte der neugewählte Vorstand mit Gerald Funk, Christian Klammer und Ulrich Beigel diese Struktur favorisiert. aj

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