Hauptausschuss gegen Ausnahmegenehmigung

Weniger Feuerwerke

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Starnberg – Vor geraumer Zeit hatte FDP-Stadtrat Anton Wiesböck einen Antrag auf Reduzierung von Feuerwerken gestellt. Am vergangenen Montag beschäftigte sich der Starnberger Haupt- und Finanzausschuss erneut mit der Thematik und legte gegen die Stimmen von Ludwig Jägerhuber und Katja Fohrmann (beide CSU) fest, dass Hochzeiten und Geburtstage künftig keinen begründeten Anlass mehr für eine Ausnahmegenehmigung darstellen.

Gespräche unter anderem mit dem Gewerbeaufsichtsamt bei der Regierung von Oberbayern haben laut Stadtverwaltung ergeben, dass bei Feuerwerken in drei Kategorien unterschieden wird: Feuerwerke, die keiner Genehmigung bedürfen (Kategorie 1), kleine Feuerwerke wie an Silvester (Kategorie 2) sowie Mittel- und Großfeuerwerke, die nur von Personen mit entsprechender Erlaubnis gekauft und verwendet werden dürfen (Kategorie 3 und 4). „Die Kategorie 2 ist die einzige, bei wir bisserl mitschnabeln dürfen“, informierte Standesamtsleiter Augustin Ullmann das Gremium. Für die Kategorie 3 und 4 sei die Regierung von Oberbayern zuständig, die Stadt werde zwar beteiligt, etwaige Einwände führten jedoch nicht zu einer Absage. Basierend auf einem Beschluss des Hauptausschusses vom 1. Dezember hat die Verwaltung bereits Konsequenzen gezogen und festgelegt, dass Hochzeiten und Geburtstage keine besonderen Anlässe für ein Feuerwerk mehr begründen - entsprechend wurden heuer zwei Anträge auch abgelehnt. Auch soll die Seepromenade in der Regel nicht mehr für Feuerwerke zur Verfügung gestellt werden. Wer es dennoch ohne Genehmigung knallen lässt, muss im Übrigen mit einer Strafe zwischen 20 und 1.000 Euro rechnen - die exakte Summe liegt ganz im Ermessen der Stadt. 

sb

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