Kreisverkehr an der Waldkreuzung

Unfallschwerpunkt behoben

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Starnberg/Gauting – Der Verkehr fließt schon über den Kreisverkehr an der Waldkreuzung, als er am gestrigen Donnerstag offiziell eröffnet wird.

Nicht mal vier Monate hat der Bau des Kreisels an der St. 2069/STA 3 gedauert. Er ist ein weiterer Baustein für die Westumfahrung. Nach der Umfahrung Oberbrunn-Unterbrunn und dem Maxhof-Kreisel als Anbindung an die B2 war der Kreisel an der Waldkreuzung nun die dritte Baumaßnahme. Als nächster Schritt ist der sogenannte Bypass von Unterbrunn nach Hadorf geplant, wie Bauoberrat Christian Probst vom staatlichen Bauamt mitteilte. Auf den „Bypass“ wartet vor allem Starnbergs Bürgermeisterin Eva John, die sich dadurch eine Verkehrsentlastung der Ortsteile Perchting und Hadorf verspricht sowie nicht zuletzt der Stadt selbst. Dass der Kreisel noch aussehe wie eine „Mondlandschaft“ begründete Probst damit, dass das aufgeschüttete Erdreich die Sicherheit erhöhe, da der Kreisverkehr so nicht zu übersichtlich sei. Die Natur brauche noch etwas Zeit um alles „anzugrünen“. Mit dem neuen Kreisel konnte nun ein Unfallschwerpunkt behoben werden. Ein Kreisverkehr steht für Sicherheit, es muss langsam hindurchgefahren werden. Landrat Karl Roth freute sich über die Förderzusage von Innenminister Joachim Herrmann, der Staat übernimmt 73,5 Prozent der Baukosten, was 561.000 Euro von insgesamt 745.000 Euro entspricht. „Mit dem Fördersatz könnten wir gleich mehr Kreisel bauen“, scherzte Roth. Die Gautinger Bürgermeisterin Brigitte Kössinger hat bald ebenfalls Grund zur Freude: Der von ihr gewünschte Kreisel an der Hauser Kreuzung wird 2017 kommen. cd

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